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Slovo : časopis Staroslavenskoga instituta u Zagrebu, No.60 Prosinac 2010.

Izvorni znanstveni članak

Die Kombination zweier Mirakel in einer kroatischglagolitischen Handschrift (Gršković-Sammelband, Hazu VII 32)

Johannes Reinhart ; Institut für Slawistik Universität Wien, Wien, Österreich

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Reinhart, J. (2010). Kombinacija dvaju mirakula u hrvatskoglagoljskom rukopisu (Grškovićev zbornik, HAZU VII 32). Slovo : časopis Staroslavenskoga instituta u Zagrebu, (60), 669-686. Preuzeto s http://hrcak.srce.hr/65888

Sažetak
Im kroatisch-glagolitischen Gršković-Sammelband aus dem 16. Jahrhundert finden sich zwei Mirakel, die auf interessante Weise kombiniert wurden. Das erste geht letztlich auf die Geschichte vom Mönch Justus – in der kroatischen Version heißt er Justin(us) – aus den Dialogen Gregors des Großen (Buch IV, Kapitel 55 bzw. 57; Tubach Nr. 3362: Money secreted.) zurück. Die zweite Geschichte handelt von einem Mann, der 30 Tage in einer Grube überlebte und von der Jungfrau Maria gerettet wurde (Tubach Nr. 3892: Prayer frees husband.). Diese Geschichte ist im mittelalterlichen Frankreich entstanden. Die genaue Quelle der zwei kroatischen Geschichten konnte noch nicht eruiert werden. Die zweite Geschichte besteht auch in einem weiteren kroatischen Sammelband aus dem 16. Jahrhundert, dem Žgombić-Sammelband. Wahrscheinlich ist das Auftreten der Jungfrau Maria eine Neuerung des Gršković-Sammelbands bzw. seines Archetypus. Die zwei kroatischen Texte weisen gegenüber den lateinischen Paralleltexten und dem altfranzösischen Text kleinere Neuerungen auf. Es kann angenommen werden, dass die kroatischen Texte im 14. oder 15. Jahrhundert entstanden sind, vermutlich in Istrien, auf den Kvarner-Inseln oder in Vinodol.

Ključne riječi
Gršković-Sammelband; Žgombić-Sammelband; Exempel; Marienmirakel

Hrčak ID: 65888

URI
http://hrcak.srce.hr/65888

[hrvatski]

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