hrcak mascot   Srce   HID

Izvorni znanstveni članak

Hl. Eufemija in Split – Beitrag zur Typologie von Kuppelkirchen

Tomislav Marasović ; HR, Split, Marasovića 8
Jerko Marasović

Puni tekst: hrvatski, pdf (1003 KB) str. 247-258 preuzimanja: 525* citiraj
APA 6th Edition
Marasović, T. i Marasović, J. (2009). Sv. Eufemija u Splitu – prilog tipologiji kupolnih crkava. Starohrvatska prosvjeta, III (36), 247-258. Preuzeto s https://hrcak.srce.hr/81262
MLA 8th Edition
Marasović, Tomislav i Jerko Marasović. "Sv. Eufemija u Splitu – prilog tipologiji kupolnih crkava." Starohrvatska prosvjeta, vol. III, br. 36, 2009, str. 247-258. https://hrcak.srce.hr/81262. Citirano 16.06.2021.
Chicago 17th Edition
Marasović, Tomislav i Jerko Marasović. "Sv. Eufemija u Splitu – prilog tipologiji kupolnih crkava." Starohrvatska prosvjeta III, br. 36 (2009): 247-258. https://hrcak.srce.hr/81262
Harvard
Marasović, T., i Marasović, J. (2009). 'Sv. Eufemija u Splitu – prilog tipologiji kupolnih crkava', Starohrvatska prosvjeta, III(36), str. 247-258. Preuzeto s: https://hrcak.srce.hr/81262 (Datum pristupa: 16.06.2021.)
Vancouver
Marasović T, Marasović J. Sv. Eufemija u Splitu – prilog tipologiji kupolnih crkava. Starohrvatska prosvjeta [Internet]. 2009 [pristupljeno 16.06.2021.];III(36):247-258. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/81262
IEEE
T. Marasović i J. Marasović, "Sv. Eufemija u Splitu – prilog tipologiji kupolnih crkava", Starohrvatska prosvjeta, vol.III, br. 36, str. 247-258, 2009. [Online]. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/81262. [Citirano: 16.06.2021.]

Sažetak
Im rahmen der Beschäftigung mit frühmittelalterlichen Bauten im Raum Split untersuchten und nahmen die Autoren architektonische Aufnahmen der Kirche der Hl. Eufemija auf. Die Überreste der Kirche befinden sich heute nördlich der Nordmauer des Diokletianpalasts. In ihrem Beitrag führen sie die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit mit den zugehörigen architektonischen Aufnahmen und einer vorgeschlagenen Rekonstruktion an. Fünf Titulare werden mit dem Ruinenkomplex verbunden, der sich außerhalb der Nordmauer des Diokletianpalasts befindet und vom Nordtor (Goldenem Tor) des Palasts, dem nordwestlichen Turm und dem Glockenturm Hl. Arnir umgrenzt wird: Hl. Benedikt als Namensträger der Benediktinerinnenabtei in Split, Hl. Dujam, dessen Name in den ältesten Dokumenten über diese Stätte genannt wird, Hl. Anastasius, der auf einer Inschrift erwähnt wird, Hl. Eufemija, die in Urkunden genannt wird und der Hl. Rainerius, Bischof von Split, der dort nach seiner Vernichtung 1150 bestattet wurde. Die älteste Quelle bezüglich der Kirche ist eine Urkunde aus dem Jahre 1068 (1969), die der Spliter Erzbischof Lovro anlässlich der Gründung des Benediktinerinnenklosters während der Regierungszeit des kroatischen Königs Petar Krešimir IV. ausstellte. Die wichtigsten Quellen über die Kirche sind die Grundrisse, die die Militärzeichner Braglia und Zaitsek während dem Bau des österreichischen Militärkrankenhauses 1826 erstellten, bevor gleiches 1878 einem Brand zum Opfer fiel. Vor diesen Brand datieren Aufnahmen der Kirche, die Eitelberger (1861) veröffentlichte. Das konservatorische Institut für Dalmatien führte Untersuchungen dieses Gebiets durch, dessen Ergebnisse 1948 von Fisković veröffentlicht wurden. Dabei konnte die ursprüngliche Form des Presbytariums mit drei halbkreisförmigen Apsiden bestimmt werden, wobei auch Originalelemente der steinernen Einrichtung entdeckt wurden, die mit Flechten verziert waren. J. Marasović erarbeitete 1949 eine vollständig umfassende Dokumentation über den bestehenden Zustand der Kirche und fügte entsprechende Grundrisse des vermuteten Originalaussehens sowie eine graphische Übersicht über die Entwicklung des Benediktinerinnenkomplexes bei. T. Burić schrieb die Einrichtung aus Stein in der Kirche der Bildhauer – Steinmetz Schmiede von Split – Trogir aus dem dritten Viertel des XI. Jahrhunderts zu. Die Autoren betonen in ihrem Beitrag die typologischen Merkmale der Kirche, die sie mit zwei Beispielen frühmittelalterlicher Architektur in Dalmatien vergleichen: Hl. Mikula in Veli Varoš in Split und Hl. Petrus in Dubrovnik. Sie können nicht als ausgesprochen frühromanische Bauten betrachtet werden, sondern eher als späte Beispiele der Vorromanik, die zudem durch einen bedeutenden byzantinischen Bestandteil bedingt waren. Eine analoge Hybridität findet sich auch in der Kirche S. Giovanni a Mare in Gaeta bei Neapel, die morphologisch gesehen die nächste Entsprechung zur Spliter Kirche der Hl. Eufemija darstellt. Trotz mangelnder Angaben über das Kloster ist der Komplex nicht nur für die frühmittelalterliche Kirchenarchitektur sondern auch als Komplex selbst von Interesse, für den zusammenfassend auch die urbanistische Entwicklung in unterschiedlichen Phasen dargestellt ist. 1. Gemäß der Gründungsurkunde war die Zelle des Hl. Dujam das älteste Bauwerk innerhalb des Benediktinerinnenkomplexes, wobei die Inschrift mit dem Namen des Hl. Anastasius zudem auf die Möglichkeit hindeutet, dass es das älteste Kultobjekt war, das den zwei bekannten Märtyrern aus Solin geweiht war. 2. In der ersten Hälfte des XI. Jahrhunderts wurde an der gleichen Stelle die vorromanische Kirche zum Hl. Benedikt erbaut, die eine dreischiffige Hallenkirche mit drei Apsiden, einem Transept und einer Kuppel war. 3. Dieser Kirche wurde 1068 (1069) ein Kloster angebaut, wobei bei dieser Gelegenheit die steinerne Einrichtung in der Basilika selbst erneuert wurde. Ein Bruchstück des Türgiebels mit den Verzierungen beweist, dass bauliche Eingriffe bei dieser Gelegenheit auch an der Kirche selbst vorgenommen wurden. 4. Im Hoch – und Spätmittelalter wurde die Kirche bedeutend umgebaut und auch das Benediktinerinnenkloster entwickelte sich in diesem Zeitraum. Einer der bedeutendsten Anbauten war die Kapelle zum Hl. Arnir, die Juraj Dalmatinac 1446 – 1448 errichtete.

Ključne riječi
frühes Mittelalter; Split; Kirche der Hl. Eufemija

Hrčak ID: 81262

URI
https://hrcak.srce.hr/81262

[hrvatski]

Posjeta: 1.204 *