hrcak mascot   Srce   HID

Izvorni znanstveni članak

FischKirche des Hl. Stephan in Bare im Feld von Ston

Romana Menalo ; Dubrovački muzeji Arheološki muzej, Dubrovnik

Puni tekst: hrvatski, pdf (2 MB) str. 259-282 preuzimanja: 478* citiraj
APA 6th Edition
Menalo, R. (2009). Crkva sv. Stjepana u Barama u Stonskom polju. Starohrvatska prosvjeta, III (36), 259-282. Preuzeto s https://hrcak.srce.hr/81265
MLA 8th Edition
Menalo, Romana. "Crkva sv. Stjepana u Barama u Stonskom polju." Starohrvatska prosvjeta, vol. III, br. 36, 2009, str. 259-282. https://hrcak.srce.hr/81265. Citirano 24.06.2021.
Chicago 17th Edition
Menalo, Romana. "Crkva sv. Stjepana u Barama u Stonskom polju." Starohrvatska prosvjeta III, br. 36 (2009): 259-282. https://hrcak.srce.hr/81265
Harvard
Menalo, R. (2009). 'Crkva sv. Stjepana u Barama u Stonskom polju', Starohrvatska prosvjeta, III(36), str. 259-282. Preuzeto s: https://hrcak.srce.hr/81265 (Datum pristupa: 24.06.2021.)
Vancouver
Menalo R. Crkva sv. Stjepana u Barama u Stonskom polju. Starohrvatska prosvjeta [Internet]. 2009 [pristupljeno 24.06.2021.];III(36):259-282. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/81265
IEEE
R. Menalo, "Crkva sv. Stjepana u Barama u Stonskom polju", Starohrvatska prosvjeta, vol.III, br. 36, str. 259-282, 2009. [Online]. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/81265. [Citirano: 24.06.2021.]

Sažetak
Die kirche des Hl. Stephan an der Lokalität Bare im Feld von Ston wurde erstmalig 1956 in der Fachliteratur erwähnt als ein Lehrer aus der Umgebung von Ston und ehrenamtlicher Konservator, F. Vlašić, einen Artikel verfasste, in dem er die Mehrschichtigkeit dieser Lokalität feststellte: die Lokalität weist Spuren der römischen Zeit auf, ferner sichtbare Überreste einer frühchristlichen Kirche und schließlich auch die Überreste eines Pflasters von einem mittelalterlichen Gebetshaus. S. Petrak aus der archäologischen Abteilung des Dubrovnik – Museums begann 1967 mit einer zehntägigen Forschungsarbeit an der genannten Lokalität, die erst im Jahre 1969 für kurze Zeit weitergeführt wurde (und die nie beendet wurde, da Untersuchungen in Richtung Westen nicht möglich waren) und schließlich in der Konservierung der entdeckten Mauern und Böden vor ihrem Zuschütten abschloss. Dabei wurde die Existenz dreier Phasen, der römischen, frühchristlichen und frühmittelalterlichen Phase, in einem kurzen Bericht belegt, doch wurden die Ergebnisse der Forschungsarbeit nicht veröffentlicht. Mit Einsicht in die Dokumentation und das zugehörige Material, kann folgendes geschlossen werden: In die römische I. Phase (rahmentlich vom 2. bis zum 3./4. Jahrhundert) fällt eine kleinere Zahl von parallelen Mauern, Keramikbruchstücke, zwei Bruchstücke eines Steinkranzes, Münzen, die in Tagebüchern erwähnt werden aber während der häufigen Umzüge des Lagers verloren gingen, Teile des Pflasters in sekundärem Gebrauch. Als Teile der II. Phase entdeckte man Mauern einer kleineren frühchristlichen Basilika höchstwahrscheinlich aus dem VI. Jahrhundert sowie die Mauern des nördlichen Anbaus, der kurz nach dem Bau der Basilika errichtet wurde. Nur wenige steinerne Reste der Schranke des Presbyteriums wurden gefunden wie beispielsweise das Bruchstück eines Kämpfers (Impost) mit kleinem Pfeiler, ein kleines Bruchstück eines Pfeilers und zwei sehr kleine Bruchstücke eines Pluteus (einer mit reliefartigen Motiven von Fischschuppen und der andere mit reliefartigen Motiven eines Kreuzes zwischen vier Sechsecken und vier Achtecken als einfache Steinimitation der großen Mosaike in den Basiliken von Aquileia und Grado bis hin nach Salona). Von architektonischen Plastiken wurden zudem zwei Kämpfer entdeckt, wobei einer ein reliefartig ausgeführtes lateinisches Kreuz aufwies und der andere Weinreben, die Parallelen in dem damaligen Dalmatien hatten. Die Basilika wurde höchstwahrscheinlich bis zum Bau der neuen Kapelle aus der III. Phase genutzt. Die III. Phase ist durch die frühmittelalterliche Kapelle vertreten, die im Innern mit einem Paar Lisenen an jeder Wand verzweigt ist und größtenteils im Presbyterium der frühchristlichen Kirche erbaut wurde. Lediglich ein kleines Bruchstück einer steinernen Plastik wurde gefunden, der meist Parallelen zu steinernen Bauten aus Ston (Gospa od Lužina), Janjina (Sv. Juraj) und Župa dubrovačka aufweist, die ungefähr in die Mitte des 10. Jahrhunderts datieren. Während der Forschungsarbeiten entdeckte man zwei Gräber unter Tegulae, höchstwahrscheinlich spätantike, sowie 5 Skelettbestattungen, die aus dem frühen Mittelalter oder auch später stammen. Ihre Datierung ist dadurch erschwert, dass weder Schmuck noch Beigaben gefunden wurden. Die Lokalität in Bare zählt zur Reihe mehrschichtiger Lokalitäten mit fast vollständig identischem Charakter im Feld von Ston, die man für eine spätere Präsentation untersuchen und konservieren sollte. Auf diese Weise würde die Kontinuität des Lebens in diesen Gebieten – vom frühen Neolithikum bis zur Bronzezeit in der nahe gelegenen Höhle Gudnja, ferner über die späte Eisenzeit und die hellenistische Epoche in den Ruinen im Feld von Ston und auf der Prevlaka über das antike Stamnum und das mittelalterliche Stantin – bis zur Gebietsübernahme durch die Republik von Dubrovnik aufgezeigt werden, welche monumentale Mauern errichtete, die für ihre Länge in diesem Teil der Welt berühmt sind.

Ključne riječi
Ston; Lokalität Bare; Hl. Stephan; frühchristliche Basilika; kleine frühmittelalterliche Kirche

Hrčak ID: 81265

URI
https://hrcak.srce.hr/81265

[hrvatski]

Posjeta: 858 *