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Gaumenfalten in der Gerichtsmedizin

Juraj Kallay ; Ccijel za dentalnu antropologiju Jugoslavenske akademije znanosti i umjetnosti

Puni tekst: hrvatski, pdf (13 MB) str. 197-209 preuzimanja: 236* citiraj
APA 6th Edition
Kallay, J. (1968). Obris nepca u određivanju očinstva. Acta stomatologica Croatica, 3 (4), 197-209. Preuzeto s https://hrcak.srce.hr/108845
MLA 8th Edition
Kallay, Juraj. "Obris nepca u određivanju očinstva." Acta stomatologica Croatica, vol. 3, br. 4, 1968, str. 197-209. https://hrcak.srce.hr/108845. Citirano 27.02.2021.
Chicago 17th Edition
Kallay, Juraj. "Obris nepca u određivanju očinstva." Acta stomatologica Croatica 3, br. 4 (1968): 197-209. https://hrcak.srce.hr/108845
Harvard
Kallay, J. (1968). 'Obris nepca u određivanju očinstva', Acta stomatologica Croatica, 3(4), str. 197-209. Preuzeto s: https://hrcak.srce.hr/108845 (Datum pristupa: 27.02.2021.)
Vancouver
Kallay J. Obris nepca u određivanju očinstva. Acta stomatologica Croatica [Internet]. 1968 [pristupljeno 27.02.2021.];3(4):197-209. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/108845
IEEE
J. Kallay, "Obris nepca u određivanju očinstva", Acta stomatologica Croatica, vol.3, br. 4, str. 197-209, 1968. [Online]. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/108845. [Citirano: 27.02.2021.]

Sažetak
Schon zur Beginn des 19. Jahrhunderts haben die Gaumenfalten die Anatomen interesiert. Seit 90 Jahren forscht man über die embryologische, wie auch vergleichend die morphologische Entwicklung, bei Ein- und Zweieigen Zwillingen. Weiter studiert man über verwandschaftliche Verhältnisse die der gerichtlichen Medizin beim Vaterschaftnachweis nützlich sind. Phylogenetisch haben Halbaffen (Prosimia) eine primitivere Form, die sich mehr in der geraden Falten und grösserer Zahl (7—9) vorfinden,, während es sich bei den Affen (Simia) schon eine Zahlreduktion zeigt. Diese evolutionäre Zahlreduktion zeigt sich weiter beim Menschen, wo sich auch Form und Gestaltung geändert hat. Die Zahl der Gaumenfalten über 5, heisst der pharyngeale Typus und die kleinere Zahl labialer Typus. Der Letzte ist der häufigst und variert bei den verschiedenen Rassen. Der Rasse nach, reichen diese Falten bis zum Praemolaren oder sogar bis zum 2. Molaren. Die Falten sind ständig anwesend, aber im Alter können sie etwas flacher werden. Das Studium der Zwillinge, das Korkhaus geführt hat, hat gezeigt dass da erbschaftliche Formen bestehen, was auch andere Autoren bestätigt haben. Doch soll man bemerken, dass auch die eineigen Zwillinge nicht die apsolut identischen Formen haben, sondern gewisse Ähnlichkeit, wie das auch im Gesichtsausdrück vorkommt. Diese Konstatation ist auch beim Vaterschaftnachweis ausschlaggebend, aber es muss uns klar sein, dass diese nicht eine apsolute Nachweiss Möglichkeit nach Gaumenfalten geben. Hier kann man die grosse Ähnlichkeit in der Form und Lagerichtung besonders der ersten zwei Falten in Betracht ziehen, wie auch ihre Zahl. Hier ist der dominante Faktor die grössere Zahl der Falten gegenüber der kleineren. Auch die Form des harten Gaumens, wie auch der Papilla incisiva kommt in Frage/. Heredität zeigt sich nach dem Mendel'schen Gesetz. Für die gerichtärztlich - anthropologische Praxis, ist nur die Wahrscheinlichkeit gültig. Die Konstatation der Vaterschaftausfall besteht dann,, wenn das Kind den dominanten pharyngealen Typus zeigt und die Mutter und der eventuelle Vater labialen. Das ist gültig in den Rahmen der anderen Analysen der Genen in kombinierter Wahrscheinlichkeit im negativen Sinne. Doch wenn sich auch andere grosse Ähnlichkeiten im positiven Sinne zeigen, kann man über die Vaterschaft sprechen. Die andere Annfassung der Faltenuntersuchung ist für die Kriminalmedizin besonders interessant. Es hat sich nähmlich gezeigt (was schon auch Carrera erwähnt), dass eine sehr grosse Variabilität in der Form und Gestaltung der Falten besteht. Das zeigen auch die beigefügten Zeichnungen. Aus diesem Grunde der grossen Faltenvariabilität haben die verschiedenen Autoren den Schluss gezogen, dass die Rugostenograme für die Identifiezirungen der Personen besser als die Photosteno- grame dienen. Der Grund dieser ist, dass die Ersteren leichter zu machen und natürlicher als die Letzteren sind. Auch die Komparation ist viel leichter. Ich habe mir die Aufgabe der Möglichkeiten des Vaterschaftnachweisses aus dem Gaumenfalten gestellt und bin auf Grund der Literatur und eigener Untersuchungen zu folgenden Schlüssen gekommen: 1. Die Autoren sind nicht einig bei der Wertung des Gaumenbefundes. 2. Die Eineigen Zwillingen zeigen nicht die gleichen Gaumenzeichnungen. 3. Die Schwierigkeiten der Ähnlichkeitschätzung sind sehr gross, da zu grosse Variabilität der Gaumenfalten besteht. 4. Es besteht so grosse Variabilität in der Gestaltung, Form und Zahl der Gaumenfalten, dass diese die Identifikation jeder Person ermöglichen. Aus diesem Grunde können die angefertigten Rugograme die Daktiloskopie besonders ergänzen, da die plastische Verfälschungen der Gaumens viel schwerer ausführbar sind, da man sie leicht nachweisen und den Grund erforschen kann. 5. Die Schwierigkeiten besteht nur darin, dass die Rugograme die stomatologische Hilfe mit dem Laboratorium brauchen, wie auch die Räume für die Rugoteke.

Hrčak ID: 108845

URI
https://hrcak.srce.hr/108845

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