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Elias Canetti: "Die Hochzeit"

Amalija Zoričić

Puni tekst: hrvatski, pdf (593 KB) str. 83-92 preuzimanja: 154* citiraj
APA 6th Edition
Zoričić, A. (1993). Elias Canetti "Svadba". FLUMINENSIA, 5 (1-2), 83-92. Preuzeto s https://hrcak.srce.hr/133032
MLA 8th Edition
Zoričić, Amalija. "Elias Canetti "Svadba"." FLUMINENSIA, vol. 5, br. 1-2, 1993, str. 83-92. https://hrcak.srce.hr/133032. Citirano 10.04.2020.
Chicago 17th Edition
Zoričić, Amalija. "Elias Canetti "Svadba"." FLUMINENSIA 5, br. 1-2 (1993): 83-92. https://hrcak.srce.hr/133032
Harvard
Zoričić, A. (1993). 'Elias Canetti "Svadba"', FLUMINENSIA, 5(1-2), str. 83-92. Preuzeto s: https://hrcak.srce.hr/133032 (Datum pristupa: 10.04.2020.)
Vancouver
Zoričić A. Elias Canetti "Svadba". FLUMINENSIA [Internet]. 1993 [pristupljeno 10.04.2020.];5(1-2):83-92. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/133032
IEEE
A. Zoričić, "Elias Canetti "Svadba"", FLUMINENSIA, vol.5, br. 1-2, str. 83-92, 1993. [Online]. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/133032. [Citirano: 10.04.2020.]

Sažetak
Die groteske Welt des jungen Canetti ist ohne Hoffnung. In seiner "Hochzeit" ist auffällig die scharfe allegorische Konturierung der a-sozial handelnden bzw. sprechenden Figuren und der zentrale Impuls eines Grundeinfalls. So wird das Haus, jene deutliche Konkretisierung bürgerlichen Sicherungsbestrebens, das zum Wahn verhärteten Objekt, um das hier alles Wünschen und Planen kreist. Alle soziellen Beziehungen entpuppen sich als Besitzverhältnisse, sexuelle Promiskuität und so gut wie eheliche Treue. Diese sexuelle und materielle Besitziger enthüllt sich aufs deutlichste durch ein Gessellschaftsspiel, in dem sich jeder ausdenken sollte, wie er den ihm liebsten Menschen bei einem Erdbeben retten würde, ändert sich aber nicht grundsätzlich, als das Erdbeben sich tatsäclich ereignet.
Die Figuren diesen Dramas, das sein "eigenes Gesicht hat und von keinem Vorbild abhängi ist", sprechen zum größten Teil in Wiener Mundart. Außerdem trägt jedes Individuum seine akustische Maske d.h.: jeder hat seine eigene Wörter, die sich in Variationen wie eine Physiognomie ergeben. Damit ist der Bedentungskomplex "Verwandlung" mit dem Konzept "dramatisch" in Verbindung gesetzt.
Der Bibelzorn des Elias Canetti bewegt Wortre in der Größe der Quader alttestamentanischer Tempelbauten. Es sind die Steine, die ein David auf Goliath schleudert, die Verkörperung der Macht.
Im Tod haßt Conetti die Macht, die nicht besiegbar ist. Von daher stammt die Wut dieses Schriftstellers.

Hrčak ID: 133032

URI
https://hrcak.srce.hr/133032

[hrvatski]

Posjeta: 332 *