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Izvorni znanstveni članak

Zum Werk des varaždiner Bildhausers Hans Jakob Altenbach

Doris Baričević ; Arhiva za likovne umjetnosti JAZU

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APA 6th Edition
Baričević, D. (1982). Varaždinski kipar Ivan Jakob Altenbach. Peristil, 25 (1), 107-130. Preuzeto s https://hrcak.srce.hr/138451
MLA 8th Edition
Baričević, Doris. "Varaždinski kipar Ivan Jakob Altenbach." Peristil, vol. 25, br. 1, 1982, str. 107-130. https://hrcak.srce.hr/138451. Citirano 24.09.2020.
Chicago 17th Edition
Baričević, Doris. "Varaždinski kipar Ivan Jakob Altenbach." Peristil 25, br. 1 (1982): 107-130. https://hrcak.srce.hr/138451
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Baričević, D. (1982). 'Varaždinski kipar Ivan Jakob Altenbach', Peristil, 25(1), str. 107-130. Preuzeto s: https://hrcak.srce.hr/138451 (Datum pristupa: 24.09.2020.)
Vancouver
Baričević D. Varaždinski kipar Ivan Jakob Altenbach. Peristil [Internet]. 1982 [pristupljeno 24.09.2020.];25(1):107-130. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/138451
IEEE
D. Baričević, "Varaždinski kipar Ivan Jakob Altenbach", Peristil, vol.25, br. 1, str. 107-130, 1982. [Online]. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/138451. [Citirano: 24.09.2020.]

Sažetak
Hans Jakob Altenbach lebte und wirkte in den siebziger Jahren des 17. Jahrhunderts als Bildhauer in Varaždin. Am 10. April 1675 erhielt er das Burgerrecht, sein Name wird als Joannes Jacobus Oltinpoch angegeben, mit der Profession »sculptor«. In der bisherigen Literatur war die Version Altenbacher gebrauchlich, seine eigenhandige Unterschrift lautet jedoch Joan(nes) Jacob Altenbach. Ober sein Leben ist weiter nichts bekannt, es erscheint aber wahrscheinlich, daß er nach dem Jahr 1680 nicht mehr tatig war . Der umfangreichste Auftrag, uber den wir durch archivalische Dokumente aus dem Jahr 1675 informiert sind, ist der figurale Schmuck fur vier Seitenaltare der Katharinenkirche des Jesuitenkollegiums in der Zagreber Oberstadt Gradec. Den architektonischen Aufbau dieser spatmanieristischen, mit Knorpelwerkornamentik verzierten Altare ferfigte der Tischlermeister Thomas Derwant aus Varaždin. Die zahlreichen Skulpturen dieser Altare mit ihrem vielfaltigen ikonographischen Inhalt, ihren ausgepragten typologischen Merkmalen und der charakteristischen Gewandbehandlung ermoglichen weitere Zuschreibungen an den Varaždiner Bildhauer. Ein sehr schoner Altar der Schmerzhaften Muttergottes aus dem Jahr 1676, anscheinend aus der Werkstatt desselben Tischlers, mit Skulpturen Altenbachs steht in einer Seitenkapelle der Marienkirche des ehemaligen Paulinerklosters in Lepoglava. Ferner konnen ihm aus stilistischen Grunden noch einige Holzskulpturen zugeschrieben werden, von denen die hl. Maria Magdalena im Diozesanmuseum in Zagreb mit den langen, gewellten Haarstrahnen zu den besten Werken des Meisters gehort. Von
den beiden Seitenaltaren in Dropkovec kann nur der linke Altar der Unschuldigen Kinder noch als teilweise eigenhandig angesehen werden. Anhand der erhaltenen Holzskulpturen kann man Altenbach auch eine Anzahl von Steinplastiken zuschreiben. Es handelt sich um Fassadenplastiken und um Heiligenfiguren auf Saulen. Zu den besten gehoren die beiden Franziskanerheiligen Franziskus und Antonius, die zusammen mit Johannes dem Taufer als Kirchenpatron in den Nischen der Fassade der Franziskanerkirche in Varaždin stehen. Sie sind um das Jahr 1678 entstanden. Eeine ahnliche Statue des hl. Franziskus steht in einer Nische an der Aussenwand der Seitenkapelle der Franziskanerkirche in Koprivnica. In Lepoglava steht an einer Kreuzung Christus an der Geilßelsaule von machtiger Korperbildung und mit stilisierter Haar- und Bartbehandlung. Eeine andere Gruppe von steinernen Plastiken stellt die Madonna dar. Zu den schonsten zahit die Himmelskonigin im Garten des Franziskanerklosters in Čakovec. Bei den ubrigen Plastiken handelt es sich um die Darstellung der Pieta. Diese Statuen sind durch Inschriften datiert und auch ihre Stifter sind bekannt. Die Pieta in Biškupec ist 1671 entstanden, in Križevci steht die Maria Koruška aus dem Jahr 1674, und die Pieta in Gradec, zu der urpsrunglich noch die Figuren des hl. Laurentius und des Ecce horno, sowie eine verloren gegangene vierte Figur gehorten, stammt aus dem
Jahr 1678. Die Vielzahl der durchwegs fruhbaroch empfundenen und teilweise datierten Werke J. J. Altenbachs weist darauf hin, daß er ein sehr geschatzter und mit Auftragen uberhaufter Bildhauer war. Seine Werke sind weit uber Varaždin hinaus verbreitet und reichen bis nach Zagreb, da Altenbach zu seiner intensivsten Schaffenszeit anscheinend keinen Rivalen in Nordwestkroatien hatte. Er war ein Kunstler zwischen zwei Stilen, bei dem sich jedoch schon die Hinwendung zum fruhen Barock mit seiner plastisch schweren Fermenwelt vollzogen hatte. In der Entwicklungslinie der Plastik Nordwestkroatiens am Ende des 17. Jahrhunderts nimmt er einen hervorragenden Platz ein indem er den Ansatzen des neuen barocken Stils den Weg ebnete.

Hrčak ID: 138451

URI
https://hrcak.srce.hr/138451

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