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Izvorni znanstveni članak

Marulić und "Judith"

Josip Hamm

Puni tekst: hrvatski, pdf (21 MB) str. 148-166 preuzimanja: 399* citiraj
APA 6th Edition
Hamm, J. (1962). Marulić i "Judita". Slovo, (11-12), 148-166. Preuzeto s https://hrcak.srce.hr/13789
MLA 8th Edition
Hamm, Josip. "Marulić i "Judita"." Slovo, vol. , br. 11-12, 1962, str. 148-166. https://hrcak.srce.hr/13789. Citirano 15.12.2019.
Chicago 17th Edition
Hamm, Josip. "Marulić i "Judita"." Slovo , br. 11-12 (1962): 148-166. https://hrcak.srce.hr/13789
Harvard
Hamm, J. (1962). 'Marulić i "Judita"', Slovo, (11-12), str. 148-166. Preuzeto s: https://hrcak.srce.hr/13789 (Datum pristupa: 15.12.2019.)
Vancouver
Hamm J. Marulić i "Judita". Slovo [Internet]. 1962 [pristupljeno 15.12.2019.];(11-12):148-166. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/13789
IEEE
J. Hamm, "Marulić i "Judita"", Slovo, vol., br. 11-12, str. 148-166, 1962. [Online]. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/13789. [Citirano: 15.12.2019.]

Sažetak
Im ersten Band der Ricerche slavistiche (auf S. 208) stellt Prof. Maver die Frage nach der ev. Abhängigkeit der "Judith" des Schriftstellers Markus Marulić von der kroatisch-glagolitischen Übersetzung des alttestamentlichen Buches Judith auf. Der Verfasser, der selbst die Textausgabe der kroatisch-glagolitischen Judith lieferte (s. Judita u hrvatskim glagoljskim brevijarima, Radovi Staroslavenskog instituta 3, Zagreb, 1958) versucht auf diese Frage Antwort zu geben und stellt fest - auf Grund solcher Ausdrücke wie Ninive, Betulija, Cicilija, Sirija (kon zemlje) Celine, Arphaxat, Euphart u dgl., wo in den glag. Texten Nevjitь, Vetilь, Kilikija, Surija, Trehelonь, Arpaksat, Eprata steht - dass sich Marulić nicht an einen slavischen (glagolitischen) Text als Unterlage hielt. Das erleucht u. a. daraus, dass der Schriftsteller keine Bibelübersetzung sondern ein originelles Werk liefern wollte, worin er seinem Volke neue Hoffnung im verzweifelten Rongen mit den Türken einzuflössen trachtete. - Aus den witeren Ausführungen wird es jedoch sichtbar, dass dennoch dem grossen Humanisten Marulić nicht nur das kroatisch-glagolitische Schrifttum in Allgemeinут, sondern auch die kroatisch-glagolitische Judith-Übersetzung bekannt gewesen waren. Zu diesem Schluss kommt des Verfasser auf Grund verschiedener ksl. Ausdrücke (wie z. B. selikь, grьdyńi Judit, gen. Juditi, pl. pruzi v. progь statt des üblicheren kobilice, kičma, für kička u. dgl.), die in seinem dichterischen Werke zum Teil an derselben Stelle oder in dersleben Bedeutung wie in den kroatisch-glagolitischen Brevieren auftauchen.
Am Ende versucht der Verfasser einige Les - und Deutungsarten zu berichtigen. So wird brnjica mit dem germ. Brünne in Zusammenhang gebracht, und für das silbenbildende r werden Beweise geliefert, dass man es höchstwahrscheinlich als ar und nicht als r transkribieren sollte. Das auslautende -av, -iv, -uv schreibt Marulić stets -af, -if, -uf. Da er aber ebenso beständig Vagau (und nicht etwa + Vagaf) schreibt, sollte man auch diesen Namen als Vagau und nicht als Vagav oder Vagov transkribieren. So (auf -au) kommt er auch in den kroatisch-glagolitischen Brevieren vor.

Hrčak ID: 13789

URI
https://hrcak.srce.hr/13789

[hrvatski]

Posjeta: 815 *