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Izvorni znanstveni članak

Die glagolitische Inschrift aus Šterna

Branko Fučić

Puni tekst: hrvatski, pdf (14 MB) str. 167-180 preuzimanja: 578* citiraj
APA 6th Edition
Fučić, B. (1962). Glagoljski natpis iz Šterne. Slovo, (11-12), 167-180. Preuzeto s https://hrcak.srce.hr/13790
MLA 8th Edition
Fučić, Branko. "Glagoljski natpis iz Šterne." Slovo, vol. , br. 11-12, 1962, str. 167-180. https://hrcak.srce.hr/13790. Citirano 25.01.2020.
Chicago 17th Edition
Fučić, Branko. "Glagoljski natpis iz Šterne." Slovo , br. 11-12 (1962): 167-180. https://hrcak.srce.hr/13790
Harvard
Fučić, B. (1962). 'Glagoljski natpis iz Šterne', Slovo, (11-12), str. 167-180. Preuzeto s: https://hrcak.srce.hr/13790 (Datum pristupa: 25.01.2020.)
Vancouver
Fučić B. Glagoljski natpis iz Šterne. Slovo [Internet]. 1962 [pristupljeno 25.01.2020.];(11-12):167-180. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/13790
IEEE
B. Fučić, "Glagoljski natpis iz Šterne", Slovo, vol., br. 11-12, str. 167-180, 1962. [Online]. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/13790. [Citirano: 25.01.2020.]

Sažetak
Die glagolitische Inschrift aus Šterna, einem Dorfe im N-W der kroatischen Gebiete Istriens, ist im Jahre 1541. auf dem Taufsteine der Pfarrkirche gemeisselt worden. Dieser ist, seinen kultur-historischen Angaben nach, ein Denkmal komplexer Werte.
In kunstgeschichtlicher Hinsicht, stellt er ein Beispiel spätgotischer Formen vor, und zwar aus dem istrianischen Lande, wo diese Formen, Mitte XVI. Jhs., in der handwerklichen Tradition der Volkssteinmetzen lebendig waren.
Ursprünglich stand dieser spätgotische Taufstein, als ein zentral prysmatischer Körper mit seinen acht gleichwertig dekorierten Seiten - frei im Kirchenraume.
Im 19. Jh., während der Kirchenrestauration, wurde er in eine Wandnische versetzt und war infolgedessen nur mit drei seiner Seiten sichtlich geworden. Diese drei Seiten sind diesgelegentlich umgebildet worden und zwar im Geiste barokisierenden Formen. Die glagolitische Inschrift, die oberhalb dieser drei Seiten lief, erlitt durch diese "Barokisierung" eine schwere Beschädigung. Es wurde der untere Teil der Inschrift abgeschnitten.
Damit ist das Lesen der Inschrift - sowohl wegen dem fragmentaren Zustande, als auch wegen der Ligaturen und Abbreviaturen - erschwert worden.
Der Rekonstruktion nach, welche der Autor vorschlägt lautet die Inschrift.
Dieses Denkmal mit seiner kroatisch-glagolitischen Inschrift ergänzt - im Zusammenshang mit anderen glagolitischen Denkmälern der Gegend - das Bild unseres ländlichen Schrifttums im damaligen Istrien.
Der paläographische Aspekt dieses Denkmals stimmt mit den allgemeinen Karakteristiken kroatischer glagolitischer Epigraphik des späten 15. Jhs und des 16. Jhs., überein. Es ist die Zeit in welcher an den Inschriften neben den untialen Formen die kursiven vorkommen und die Inschrfte voll Ligaturen und Abbreviation sind.
Der Schreiber dieser Inschrift ist wahrscheinlich der Pfarrer von Šterna selbst, Jerolim Grižanić ein gebürtiger Istrianer aus der Umgebung von Šterna oder aus den kroatischen oder slowenischen Dörfen zwischen Šterna, Izola und Koper.
Die andere Persönlichkeit, welche mit dem Vornamen in slawischer Form Mohor erwähnt worden ist, ist ein Name welcher dem aquileiesischen Heiligen Hermagoras nachahmend enstand. Auf der Inschrift ist der Berufsname seiner Funktion angegeben; er ist "državnik".
Eine der generischen Bedeutengen dieser Berufsnamen ist im kroatischen historischen Wörterbuch "Leiter", doch bedeutet dieser Berufsname innerhalb der kroatischen Kirchenterminologie den jährlich volksgewählten Leiter Kirchengemeinschaftbesitze.
Der so rekonstruierte Text der fragmentaren glagolitischen Inschrift aus Šterna ist wertvoll auch als Quelle zur Kenntnis der gesellschaftlichen Organisation der slawischen Länder in Istrien und seines selbverwaltenden Apparates.

Hrčak ID: 13790

URI
https://hrcak.srce.hr/13790

[hrvatski]

Posjeta: 868 *