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Izvorni znanstveni članak

Aus der Problematik der erforschung kroatischer juridischen Denkmäler als Denkmäler des sprachlichen Ausdrucks

Josip Bratulić

Puni tekst: hrvatski, pdf (22 MB) str. 363-382 preuzimanja: 225* citiraj
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Bratulić, J. (1976). Iz problematike proučavanja hrvatskih pravnih spomenika kao spomenika književnosti. Slovo, (25-26), 363-382. Preuzeto s https://hrcak.srce.hr/14224
MLA 8th Edition
Bratulić, Josip. "Iz problematike proučavanja hrvatskih pravnih spomenika kao spomenika književnosti." Slovo, vol. , br. 25-26, 1976, str. 363-382. https://hrcak.srce.hr/14224. Citirano 13.12.2019.
Chicago 17th Edition
Bratulić, Josip. "Iz problematike proučavanja hrvatskih pravnih spomenika kao spomenika književnosti." Slovo , br. 25-26 (1976): 363-382. https://hrcak.srce.hr/14224
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Bratulić, J. (1976). 'Iz problematike proučavanja hrvatskih pravnih spomenika kao spomenika književnosti', Slovo, (25-26), str. 363-382. Preuzeto s: https://hrcak.srce.hr/14224 (Datum pristupa: 13.12.2019.)
Vancouver
Bratulić J. Iz problematike proučavanja hrvatskih pravnih spomenika kao spomenika književnosti. Slovo [Internet]. 1976 [pristupljeno 13.12.2019.];(25-26):363-382. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/14224
IEEE
J. Bratulić, "Iz problematike proučavanja hrvatskih pravnih spomenika kao spomenika književnosti", Slovo, vol., br. 25-26, str. 363-382, 1976. [Online]. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/14224. [Citirano: 13.12.2019.]

Sažetak
Aus der Problematik der erfprschung kroatischer jurudischen Denkmäler als Denkmäler des sprachlichen Ausdrucks
Juridische Denkmäler waren die ersten vollständig edierten Texte, die bei uns zur Zeit des Erwachens des Nationalbewussteins unter den Kroaten, um die Mitte des XIX. Jahrhunderts, veröffentlicht wurden. Damals lenkten sie Aufmerksamkeit auf sich nicht nur wegen ihrer juridischen, geschichtlichen und urkundlichen Bedeutung, sondern auch als Zeugnisse sprachlichen Ausdrucks. Der junge Jagić schätze den literarischen Wert solcher Dokumente entschieden hoch ein. In der Folgerzeit wurden aber die juridischen Denkmäler ausschliesslich als juridisch-geschichtliche und gesellschaftspolitische Forschungsquellen ausgewertet. Während sich die Literaturgeschichte im XIX. Jhdt. vor allem bemühte, die Entwicklung des Nationalbewusstseins zu veranschaulichen, drang in der späteren Zeit das Interesse für die Entwicklung einzelner Literaturgattungen stärker in Vordergrund, wobei man die juridischen Denkmäler als literarisch uninteressant einstufte und foglich ausser Acht liess. Einer solchen Mentalität, die sich bis in die neueste Zeit hinein fortgesetzt hat, ist auch das klassische Werk Kombols über die kroatische Literaturgeschichte entsprungen.
Und dennoch ordnen unsere juridische Denkmäler, angeangen von der Baščanska ploča (Die Urkunde-Tafel von Baška) über Gesetzbücher und Statuten (z. B. die Statuten von Vinodol und von Poljica) bis hin zu den testamentarischen Verfügungen und ähnlichen privatrechtlichen Urkunden, in die literarische Überlieferung der künstlerisch gestaltenen Wortes ein. Besonders gilt dies aber fü die drei bedeutendsten Schriftdenkmäler juridischen Inhalts: Povaljska listina (die Urkunde von Povlja), die Statuten von Poljica und den Razvod Istarski (die Istrische Grenzbestimmung). In diesen Denkmälern, sowie in diplomatischen Materialen, ja sogar in Testamenten, begegnen wir einem literarisch reifen Ausdruck, so dass es gerechtfertigt erscheint, sie auch als Liteaturdenkmäler, d.h. als Sprachdenkmäler mit literarisch-esthetischen Ausdrucksmerkmalen zu erforschen.

Hrčak ID: 14224

URI
https://hrcak.srce.hr/14224

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