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Oto Švajcer

Puni tekst: hrvatski, pdf (49 MB) str. 105-122 preuzimanja: 100* citiraj
APA 6th Edition
Švajcer, O. (1977). Crteži Adolfa Waldingera. Peristil, 20 (1), 105-122. Preuzeto s https://hrcak.srce.hr/148760
MLA 8th Edition
Švajcer, Oto. "Crteži Adolfa Waldingera." Peristil, vol. 20, br. 1, 1977, str. 105-122. https://hrcak.srce.hr/148760. Citirano 31.10.2020.
Chicago 17th Edition
Švajcer, Oto. "Crteži Adolfa Waldingera." Peristil 20, br. 1 (1977): 105-122. https://hrcak.srce.hr/148760
Harvard
Švajcer, O. (1977). 'Crteži Adolfa Waldingera', Peristil, 20(1), str. 105-122. Preuzeto s: https://hrcak.srce.hr/148760 (Datum pristupa: 31.10.2020.)
Vancouver
Švajcer O. Crteži Adolfa Waldingera. Peristil [Internet]. 1977 [pristupljeno 31.10.2020.];20(1):105-122. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/148760
IEEE
O. Švajcer, "Crteži Adolfa Waldingera", Peristil, vol.20, br. 1, str. 105-122, 1977. [Online]. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/148760. [Citirano: 31.10.2020.]

Sažetak
Adolf Waldinger war in erster Linie Zeichner, obzwar in seinem
Nechlass such mehrere člbilder registriert wurden. Ais
Zeichner zeichnet er sich durch cine scharfe Beobachtungsgabe
eus. Er lemte bei dem Osijeker Maler Hštzendorf, dessen Einfluss
sich such noch am Anfang von Waldingers Siudienzeit in
Wien bemerkbar macht. Allmšhlich jedoch verliert sich dieser
Einfluss zugunsten einer geneueren und schšrferen Beobachtung
der Natur. Sein Blick wendet sich der ebenerdigen Landscheft
zu, der Gegend mit Gestein, Felsbrocken und Baumen. dfters
in dieser Zeit zeichnet er HohenzOge oder einsame Felsen. Die
Anderung der Visur erfolgte unter dem Binfluss von J. Selleny,
gleichzeitig aber Oben such die alten Hollander des 17 Jshrhunderts
ihren Einfluss auf ihn aus, denen er sich mit einigen
Kohlezeichnungen erkenntlich zeigt.
Mit seiner ROckkehr nech Osijek beginnt cine Zeit des intensiven
Zeichnens der Pflanzenwelt, hauptsšchlich von Pflanzen
und Stršuchern und besonders von Bšumen mit ihren Asten
und Zweigen. Der landscheftliche Aspekt in seiner Genzheit interessiert
ihn nicht mehr, er beobachtet letzt das Detail und
findet darin wie in einem Mikrokosmos cine neue Welt. Sein
Interesse ist auf die Bildung, den Wuchs und die Architektur
der Pflanzenwelt gerichtet. An Eichenstammen entdeckt er die
Kraft und die vitale Macht ihres lippigen ~Lebens, an den Pflanzen,
den Blumen und Blšttern die strenge Bneare Hermonie der
vollkommen umrissenen Kontur. Die Sicherheit und Unfehlbarkeit
der Linie sind die VorzOge dieser Zeichnungen,Linter der
dOnnen Bleistiftspitze, von seiner sensiblen Hand gefuhrt, erzittert
plotzlich das Leben iim Rhytmus der Linien, in den milden
Schatten, in der unwiderruflichen und vollendeten Umrissllnie.
Eine besondere Gruppe bilden seine pleinairistischen Kohlezeichnungen.
De sie weder signiert noch datiert sind, fšllt es
schwer sie zeitlich einzuordnen. Zum Unterschied von den Bleistiftzeichnungen
sind sie von groSem pikturalen Reiz, voller Licht
und Schetten, mit Vibrationen in der Luft, auf den Blšttern und
im Grase.
Es muš sbschliessend noch seine magistrale Zeichnung Am
Waldesrend. erwahnt werden, wo seine reagstische Beobachtungsgabe
und seine suveršne Beherrschung des Bleistifts zu
voller Geltung kommen.

Hrčak ID: 148760

URI
https://hrcak.srce.hr/148760

[hrvatski]

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