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Original scientific paper

„… (keine) Ruhe haben …“ „Jenseits“ als region de passage und Ort der Ewigkeit in Volksglauben, Volkssage und Volksbrauchtum Südkärntens

Peter Wiesflecker

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APA 6th Edition
Wiesflecker, P. (2015). „… (keine) Ruhe haben …“ „Jenseits“ als region de passage und Ort der Ewigkeit in Volksglauben, Volkssage und Volksbrauchtum Südkärntens. Disputatio philosophica, 17 (1), 119-130. Retrieved from https://hrcak.srce.hr/151529
MLA 8th Edition
Wiesflecker, Peter. "„… (keine) Ruhe haben …“ „Jenseits“ als region de passage und Ort der Ewigkeit in Volksglauben, Volkssage und Volksbrauchtum Südkärntens." Disputatio philosophica, vol. 17, no. 1, 2015, pp. 119-130. https://hrcak.srce.hr/151529. Accessed 29 Sep. 2020.
Chicago 17th Edition
Wiesflecker, Peter. "„… (keine) Ruhe haben …“ „Jenseits“ als region de passage und Ort der Ewigkeit in Volksglauben, Volkssage und Volksbrauchtum Südkärntens." Disputatio philosophica 17, no. 1 (2015): 119-130. https://hrcak.srce.hr/151529
Harvard
Wiesflecker, P. (2015). '„… (keine) Ruhe haben …“ „Jenseits“ als region de passage und Ort der Ewigkeit in Volksglauben, Volkssage und Volksbrauchtum Südkärntens', Disputatio philosophica, 17(1), pp. 119-130. Available at: https://hrcak.srce.hr/151529 (Accessed 29 September 2020)
Vancouver
Wiesflecker P. „… (keine) Ruhe haben …“ „Jenseits“ als region de passage und Ort der Ewigkeit in Volksglauben, Volkssage und Volksbrauchtum Südkärntens. Disputatio philosophica [Internet]. 2015 [cited 2020 September 29];17(1):119-130. Available from: https://hrcak.srce.hr/151529
IEEE
P. Wiesflecker, "„… (keine) Ruhe haben …“ „Jenseits“ als region de passage und Ort der Ewigkeit in Volksglauben, Volkssage und Volksbrauchtum Südkärntens", Disputatio philosophica, vol.17, no. 1, pp. 119-130, 2015. [Online]. Available: https://hrcak.srce.hr/151529. [Accessed: 29 September 2020]

Abstracts
„…(keine) Ruhe haben…“
„Jenseits“ als region de passage und Ort der Ewigkeit in Volksglauben, Volkssage und Volksbrauchtum Südkärntens

Ausgehend vom volkskundlich-religionswissenschaftlich gut dokumentierten Totenbrauchtum in Südkärnten werden Jenseitsvorstellungen einer überwiegend agrarischen Gesellschaft vorgestellt. Dabei sind nicht nur „gedankliche Überschreitungen“ zum Jenseits zu konstatieren (Pflege der Memoria, Stiftungen, Gedenkmessen), sondern auch „örtliche und zeitliche“, die insbesondere im Volksglauben tradiert und in der Volkssage artikuliert werden.
Deutlich werde solche „Überschreitungen“ z. B. im Totengedenken, bei dem nach Volksglauben ein wohltemperiertes Maß zu beachten ist. Ein „Zuviel“ an Trauer oder an Gedenken lässt Verstorbene ebenso wenig zur Ruhe kommen, wie ein Zuwenig. In beiden Fällen vermögen Volkssage, aber auch lokale Erzählstränge Beispiele zu benennen, in denen so oder so regulierende „Kontaktaufnahmen“ erfolg(t)en (z. B. Klopfzeichen, „Wiedergänger“) Das Volksbrauchtum benennt konkrete Orte, an denen es zu Überschneidungen der beiden Welten kommt (z. B. Herdfeuer als Aufenthaltsort der sog. „Armen Seelen“ und damit verbundene Totenspeisungen, Wegkreuzungen oder der Eingang zum Friedhof, an dem der/die zuletzt Verstorbene Wache hält) bzw. Zeiten, in denen diese Grenzen überschritten werden (z. B. Nacht zwischen Allerheiligen und Allerseelen, Gefolge der „Percht“ am Abend vor Dreikönig). Ein weiter Blick gilt Abwehrmechanismen, die insbesondere in den rites de passage deutlich werden.

Keywords
Jenseitsvorstellungen; Jenseitsüberschreitungen; Volksglauben; Volksfrömmigkeit; Volkssage; Brauchtum; Memoria; Totengedenken; Südkärnten

Hrčak ID: 151529

URI
https://hrcak.srce.hr/151529

[english]

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