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Izvorni znanstveni članak

ZWEI STEINERNE WEIBLICHE FIGUREN AUS DER KATHERALE IN ZAGREB

Anđela Horvat ; redovni član VII razreda za likovne umjetnosti Jazu

Puni tekst: hrvatski, pdf (22 MB) str. 23-29 preuzimanja: 95* citiraj
APA 6th Edition
Horvat, A. (1983). Dva kamena gotička ženska lika iz katedrale u Zagrebu. Peristil, 26 (1), 23-29. Preuzeto s https://hrcak.srce.hr/153858
MLA 8th Edition
Horvat, Anđela. "Dva kamena gotička ženska lika iz katedrale u Zagrebu." Peristil, vol. 26, br. 1, 1983, str. 23-29. https://hrcak.srce.hr/153858. Citirano 29.03.2020.
Chicago 17th Edition
Horvat, Anđela. "Dva kamena gotička ženska lika iz katedrale u Zagrebu." Peristil 26, br. 1 (1983): 23-29. https://hrcak.srce.hr/153858
Harvard
Horvat, A. (1983). 'Dva kamena gotička ženska lika iz katedrale u Zagrebu', Peristil, 26(1), str. 23-29. Preuzeto s: https://hrcak.srce.hr/153858 (Datum pristupa: 29.03.2020.)
Vancouver
Horvat A. Dva kamena gotička ženska lika iz katedrale u Zagrebu. Peristil [Internet]. 1983 [pristupljeno 29.03.2020.];26(1):23-29. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/153858
IEEE
A. Horvat, "Dva kamena gotička ženska lika iz katedrale u Zagrebu", Peristil, vol.26, br. 1, str. 23-29, 1983. [Online]. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/153858. [Citirano: 29.03.2020.]

Sažetak
Im Diozesanmuseum in Zagreb befindet sich die steinerne Statue einer gekronten weiblichen Figur, und im Museum der Stadt Zagreb die steinerne Statue einer Madonna mit Kind. Beide stammen aus der gotischen Kathedrale. Die massive Statue der Gekronten Frau steht in majestatischer Pose. Auf dem großen Haupt mit breitem Gesicht sitzt eine niedere Krone. Die Statue aus festem, grauem Kalkstein ist 93 cm hoch, die großte Breite ist bis zu 33 cm. An der Ruckseite ist sie unbearbeitet bis auf das Haar. Die Statue der Madonna mit Kind gehort dem »Pelerinentyp« an. Der stark beschadigte Kopf ist mit dem Umhang bedeckt und von einer Blattkrone bekront. Die Statue ist 102 cm hoch und aus weichem Kalkstein gemeißelt. Beide Plastiken zeichnen sich durch ihr massives Volumen mit geschlossenen Umrißlinien aus, und durch die schwach ausgepragte gotische S-Linie die hauptsachlich durch die Draperie betont wird. Bei beiden Statuen macht sich ein Zwiespalt in der Komposition bemerkbar, wobei der Umhang eine große Rolle spielt. Der obere, ruhig komponierte Teil bildet einen Konstrast zum unteren Teil mit seinem reich entwickelten Faltensystem, das bei beiden Statuen leicht variiert. Zur Komparation werden Epitaphien der Premisliden in der Kathedrale von Prag zugezogen, sowie auch die feierlich impostierte Figur der Prager Altstadter Madonna (um 1381), die sich ansonsten in den Details von den Zagreber Figuren unterscheidet. Ihre Harmonie beruht auf dem geometrischen Schema der Parler, das auf dem Kreis und Quadrat aufgebaut ist. Der Ober- und Unterteil dieser Madonna ist nach der Formel I : I gemeißelt. In dasselbe Sheme konnte Ing. Arch. Z. Horvat auch die Zagreber Madonna mit Kind einkomponieren, die wiederum in ihrem grundlegenden Habitus der Gekronten Frau ahnlich
ist. Das Shema beider Statuen hat seine Wurzeln dentnach bei den Prager Parlern, und dafur sprechen auch einige Details der Plastiken, wie z. B. die Organisation der Draperie, der am Rand auf charakteristische Weise fein gekrauselte Umhang, das langfallende Haar, die Agraffen und die niederen Kronen der Premisliden, die mit der Krone des Hl. Wenzels (um 1346) verwandt sind. Es ist schwer zu sagen, wo sich die Statue der Gekronten Frau ursprunglich befunden hatte. Sie stammt aus der Zeit um 1400. Fur die Statue der Madonna mit Kind — mit unbearbeiteter Ruckseite kann man voraussetzten, daß sie am Ubergang vom 14. ins 15. Jahrhundert fur das Portal der Kathedrale gearbeitet wurde, also zur Zeit als Bischof Eberhard eine rege Bautatigkeit and der Kathedrale entfaltete und zwar mit Meistern die mit der Prager Werkstatt Peter Parlers in Verbindung standen.

Hrčak ID: 153858

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https://hrcak.srce.hr/153858

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