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Izvorni znanstveni članak
https://doi.org/10.31820/f.29.2.9

KOLLOKATIONEN IM MENTALEN LEXION DER FREMDSPRACHENLERNER

Aneta Stojić ; Filozofski fakultet u Rijeci, Hrvatska
Nataša Košuta   ORCID icon orcid.org/0000-0001-9150-6047 ; Filozofski fakultet u Rijeci, Hrvatska

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APA 6th Edition
Stojić, A. i Košuta, N. (2017). KOLOKACIJSKE SVEZE U MENTALNOME LEKSIKONU UČENIKA STRANOGA JEZIKA. FLUMINENSIA, 29 (2), 7-26. https://doi.org/10.31820/f.29.2.9
MLA 8th Edition
Stojić, Aneta i Nataša Košuta. "KOLOKACIJSKE SVEZE U MENTALNOME LEKSIKONU UČENIKA STRANOGA JEZIKA." FLUMINENSIA, vol. 29, br. 2, 2017, str. 7-26. https://doi.org/10.31820/f.29.2.9. Citirano 28.11.2020.
Chicago 17th Edition
Stojić, Aneta i Nataša Košuta. "KOLOKACIJSKE SVEZE U MENTALNOME LEKSIKONU UČENIKA STRANOGA JEZIKA." FLUMINENSIA 29, br. 2 (2017): 7-26. https://doi.org/10.31820/f.29.2.9
Harvard
Stojić, A., i Košuta, N. (2017). 'KOLOKACIJSKE SVEZE U MENTALNOME LEKSIKONU UČENIKA STRANOGA JEZIKA', FLUMINENSIA, 29(2), str. 7-26. https://doi.org/10.31820/f.29.2.9
Vancouver
Stojić A, Košuta N. KOLOKACIJSKE SVEZE U MENTALNOME LEKSIKONU UČENIKA STRANOGA JEZIKA. FLUMINENSIA [Internet]. 2017 [pristupljeno 28.11.2020.];29(2):7-26. https://doi.org/10.31820/f.29.2.9
IEEE
A. Stojić i N. Košuta, "KOLOKACIJSKE SVEZE U MENTALNOME LEKSIKONU UČENIKA STRANOGA JEZIKA", FLUMINENSIA, vol.29, br. 2, str. 7-26, 2017. [Online]. https://doi.org/10.31820/f.29.2.9

Sažetak
Im Beitrag wird auf der Grundlage einer umfangreichen Korpusuntersuchung, die die Analyse von Kollokationen in der Produktion von schriftlichen Texten auf Deutsch als Fremdsprache umfasst, der Gebrauch der Kollokationen in einer Fremdsprache untersucht. Dabei werden Kollokationen nach dem sog. phraseologischen Ansatz betrachtet bzw. als sprachliche Erscheinung, die eine mehr oder weniger feste Wortverbindung darstellt. Annahme ist, dass diese Wortverbindung als solche im mentalen Lexikon gespeichert ist, was dem Sprachbenutzer ermöglichen würde, diese als Einheit abzurufen. Das mentale Lexikon wird in dieser Arbeit als abstrakter Wortspeicher betrachtet, in dem das Wissen über die Wörter abgespeichert ist. Ausgangshypothese ist, dass sich die Informanten nicht ausreichend über das Bestehen von Kollokationen in der Fremdsprache bewusst sind, sie sich somit auch nicht als Wortverbindung angeeignet haben, was ihnen ermöglichen würde, sie als Einheit aus dem mentalen Lexikon abzurufen und auf diese Weise zu reproduzieren. Vielmehr verlassen sie sich auf ihre Muttersprache, was wiederum bedeuten würde, dass der Fremdsprachler im Prozess der Textproduktion in der Fremdsprache die Bestandteile der Kollokation kombiniert, wobei er von den Äquivalenten in der Muttersprache ausgeht. Dadurch kommt es unbewusst zum negativen Transfer bzw. unzulässigen Kollokationen in der Fremdsprache. Um die aufgestellten Hypothesen zu überprüfen und gleichzeitig die kognitiven Prozesse, die beim Gebrauch von Kollokationen in der Fremdsprache aktiviert werden, zu beleuchten, wurde eine empirische Untersuchung auf einem Korpus von 300 schriftlichen Aufsätzen von Deutsch als Fremdsprache-Lernern durchgeführt. Dabei wurde die Methode der Festlegung von Regelmäßigkeiten bzw. Unregelmäßigkeiten beim Gebrauch von Kollokationen in der Fremdsprache angewandt. Ziel des Beitrages ist es, die Bedeutung und die Notwendigkeit der gezielten Schulung des Kollokationsbewusstseins in der Fremdsprache als wichtiger Voraussetzung für die richtige Verwendung von Kollokationen hervorzuheben.

Ključne riječi
Kollokationen; mentales Lexikon; Textproduktion in der Fremdsprache; kontrastive Methode; Kroatisch als L1; Deutsch als L2

Hrčak ID: 191704

URI
https://hrcak.srce.hr/191704

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