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Izvorni znanstveni članak

Liberalismus in Slowenien

Igor LUKŠIĆ
Jernej PIKALO

Puni tekst: hrvatski, pdf (232 KB) str. 89-112 preuzimanja: 395* citiraj
APA 6th Edition
LUKŠIĆ, I. i PIKALO, J. (2002). LIBERALIZAM U SLOVENIJI. Društvena istraživanja, 11 (1 (57)), 89-112. Preuzeto s https://hrcak.srce.hr/19736
MLA 8th Edition
LUKŠIĆ, Igor i Jernej PIKALO. "LIBERALIZAM U SLOVENIJI." Društvena istraživanja, vol. 11, br. 1 (57), 2002, str. 89-112. https://hrcak.srce.hr/19736. Citirano 11.12.2019.
Chicago 17th Edition
LUKŠIĆ, Igor i Jernej PIKALO. "LIBERALIZAM U SLOVENIJI." Društvena istraživanja 11, br. 1 (57) (2002): 89-112. https://hrcak.srce.hr/19736
Harvard
LUKŠIĆ, I., i PIKALO, J. (2002). 'LIBERALIZAM U SLOVENIJI', Društvena istraživanja, 11(1 (57)), str. 89-112. Preuzeto s: https://hrcak.srce.hr/19736 (Datum pristupa: 11.12.2019.)
Vancouver
LUKŠIĆ I, PIKALO J. LIBERALIZAM U SLOVENIJI. Društvena istraživanja [Internet]. 2002 [pristupljeno 11.12.2019.];11(1 (57)):89-112. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/19736
IEEE
I. LUKŠIĆ i J. PIKALO, "LIBERALIZAM U SLOVENIJI", Društvena istraživanja, vol.11, br. 1 (57), str. 89-112, 2002. [Online]. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/19736. [Citirano: 11.12.2019.]

Sažetak
Angesichts des überzeugenden Wahlsiegs liberaler
demokratischer Kräfte in Slowenien im Jahre 2000 stellen
sich die Verfasser die Frage, ob dieser Sieg in irgendeiner
Weise mit der Tradition liberaler politischer Strömungen in
Slowenien verbunden ist. Den Anfang liberaler Tradition
markiert nach Meinung der Autoren der Protestantismus. Da
es zu jener Zeit (16. Jh.) keine einflussreiche Stadtbevölkerung
gab, war das gesellschaftliche Klima für klassisches
liberales Gedankengut nicht sehr aufnahmebereit.
Überhaupt war liberales Gedankengut in Slowenien immer
sehr weit von klassischen Liberalismus-Konzeptionen entfernt.
Die Vorstellung von Freiheit wurde überwiegend mit dem
Volkskörper in Verbindung gebracht und nicht mit dem
Individuum. Daher beschäftigte sich der Liberalismus mit
dem Problem der Volksfreiheit und der Grundlegung des
Volkes und der Nation, nicht jedoch mit dem Problem der
persönlichen Freiheit. Im Bereich der Theorie hat die liberale
Tradition keinen einzigen bedeutenderen Denker, kein
einziges bedeutenderes Werk hervorgebracht. Der
slowenische Liberalismus hat sich mit seiner Identitätsfindung
und -wahrung sehr schwer getan. Unter dem Druck des
politischen Katholizismus, des Sozialismus und des Kampfes
für die Grundlegung der Nation hat er im Rahmen der
tagespolitischen Praxis in einem nationalen Liberalismus
geendet; während all dieser Jahre – die Zeit des ersten
jugoslawischen Staates ausgenommen – hat er stets mit den
jeweils dominierenden politischen Kräften paktiert. Die
Verfasser kommen zu dem Schluss, dass der Liberalismus in
Slowenien bis zum Beginn der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts
nie eine hegemonistische Doktrin oder Ideologie
darstellte, zum einen wegen des vorherrschenden Korporativismus
unter Führung der katholischen Kirche, zum
anderen wegen der sozialistischen Bewegung in der Zeit von
1945 bis 1990. Trotzdem spielte er in der slowenischen
Politik eine große Rolle, besonders in der zweiten Hälfte des
19. Jahrhunderts sowie im Demokratisierungsprozess unter
dem sozialistischen Regime während der 60er und 80er
Jahre des 20. Jahrhunderts.

Hrčak ID: 19736

URI
https://hrcak.srce.hr/19736

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