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Christentum und Marxismus der sechziger Jahre

Marko Matić ; Filozofsko teološki institut Družbe Isusove u Zagrebu, Zagreb, Hrvatska

Puni tekst: hrvatski, pdf (206 KB) str. 14-35 preuzimanja: 372* citiraj
APA 6th Edition
Matić, M. (1979). Kršćanstvo i marksizam šezdesetih godina. Obnovljeni Život, 34. (1.), 14-35. Preuzeto s https://hrcak.srce.hr/55310
MLA 8th Edition
Matić, Marko. "Kršćanstvo i marksizam šezdesetih godina." Obnovljeni Život, vol. 34., br. 1., 1979, str. 14-35. https://hrcak.srce.hr/55310. Citirano 29.07.2021.
Chicago 17th Edition
Matić, Marko. "Kršćanstvo i marksizam šezdesetih godina." Obnovljeni Život 34., br. 1. (1979): 14-35. https://hrcak.srce.hr/55310
Harvard
Matić, M. (1979). 'Kršćanstvo i marksizam šezdesetih godina', Obnovljeni Život, 34.(1.), str. 14-35. Preuzeto s: https://hrcak.srce.hr/55310 (Datum pristupa: 29.07.2021.)
Vancouver
Matić M. Kršćanstvo i marksizam šezdesetih godina. Obnovljeni Život [Internet]. 1979 [pristupljeno 29.07.2021.];34.(1.):14-35. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/55310
IEEE
M. Matić, "Kršćanstvo i marksizam šezdesetih godina", Obnovljeni Život, vol.34., br. 1., str. 14-35, 1979. [Online]. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/55310. [Citirano: 29.07.2021.]

Sažetak
Der Verfasser macht einen Rückblick auf die Beziehungen zwischen Christentum und Marxismus in den 60er Jahren und zeigt, dass sie sich durch das »Aggiornamento« Johannes' XXIII. und des Zweiten Vatikanums einerseits und durch das Erwachen des Humanismus im europäischen Marxismus andererseits radikal geändert haben. »Auf das Zeitalter des Bannfluchs folgt unaufhaltsam das Zeitalter des Dialogs« (Garaudy).
Im ersten Teil wird die Erneuerungsbewegung im Christentum behandelt: der weltoffene Papst, das weltoffene Konzil, die universale Öffnung der Kirche nach allen Seiten und Fronten: auf die Quellen hin, zu den Mitchristen, zu den nichtchristlichen Religionen, zu den Nichtgläubigen, besonders der marxistischen Prägung. In Anlehnung an die Konzilsväter (Seper, König, Máximos IV.) und manche namenhaften Theologen (K. Rahner, H. U. von Balthasar, J. Moltmann u. a.) wird darauf hingewiesen, dass die Christen selbst am Aufkommen des modernen Atheismus mitschuldig sind, und dass die Kirche nur im Geist der Busse über den Atheismus reden kann. Das offene Schuldbekenntnis der Kirche ist gleichsam eine Einladung an die Nichtgläubigen, selbstkritisch zu werden und vor der eigenen Tür zu kehren.
Parallel zur Erneuerung des Christentums verläuft in den 60er Jahren, besonders m Osteuropa, eine Erneuerungsbewegung inerhalb des Marxismus. Damit beschäftigt sich der zweite Teil dieser Studie. Die Zagreber »Praxisgruppe«, die Vertreter des intellektuellen Marxismus in Polen, besonders aber die Anhänger des »Prager Frühlings« in der Tschechoslowakei weisen auf die
Abweichungen des dogmatischen Marxismus hin, auf seine ökonomische, politische und intellektualistische Desinterpretation und glauben, der Ausweg aus diesen Desinterpretationen sei in der radikalen Entstalinisierung einerseits und in der philosophischen Öffnung und Universalisierung andererseits zu suchen. Der Schlussteil behandelt die Öffnung des Marxismus zum Christentum,
den Versuch, das reiche christliche Erbe in den marxistischen Humanismus zu integrieren.

Hrčak ID: 55310

URI
https://hrcak.srce.hr/55310

[hrvatski]

Posjeta: 609 *