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Original scientific paper

https://doi.org/10.56550/d.3.2.6

Apolitisch sein: Eine christliche Perspektive

Changchi Hao ; Wuhan University *

* Corresponding author.


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page 139-160

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Abstract

Der Artikel verteidigt eine besondere Art politischer Philosophie, basierend auf den Diskussionen von Kierkegaard, Augustinus und dem Neuen Testament. Eine christliche politische Philosophie ist relativ uninteressiert an der Frage, wie Menschen bei der Verfolgung ihrer Eigeninteressen bestimmte Kompromisse zwischen menschlichen Willensbestrebungen eingehen können. Für Kierkegaard birgt die Verwechslung von Christentum und Christenheit die Gefahr, dass die Gesellschaft, indem sie sich selbst als christliche Nation bezeichnet, die Erlösung durch Sozialisierung ersetzt. Für Augustinus können wahre Gerechtigkeit, wahrer Frieden und Freiheit nur im Dienst an Gott gefunden werden; ein Christ ist auf einer Pilgerreise in dieser Welt, um in der Zukunft die Segnungen des ewigen Lebens zu erlangen. Weltlicher Friede und Gerechtigkeit haben an sich keinen Wert, wenn sie nicht in der Verehrung Gottes genutzt werden können. Im Vergleich zum Neuen Testament sehen wir, dass die politische Philosophie von Kierkegaard und Augustinus mit den Lehren Jesu Christi übereinstimmt. Konträr zu dem, was die moderne politische Philosophie verstanden hat, kann Freiheit in ihrem authentischen und wahren Sinne nur durch Jesus Christus verwirklicht werden.

Keywords

Kierkegaard; Augustinus; Jesus; Christentum; Christenheit; Stadt Gottes; Stadt der Erde; Gottesliebe; Nächstenliebe; politische Philosophie

Hrčak ID:

330697

URI

https://hrcak.srce.hr/330697

Publication date:

30.4.2025.

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