Izlaganje sa skupa
Forderungen des Glaubenslebens
Ivan Fuček
Sažetak
Der Artikel führt uns ins alltägliche Glaubensleben des Christen, insofern dieses - dem Katechismus nach - auf dem im Lichte des neuen Gebotes Christi (der Gottes- u. Nächstenliebe) betrachteten Dekalog beruht. Dieser Gedanke wird dann in dann aus drei Teilen bestehenden Artikel weiterentwickelt.
Die heutige Lage dieser Frage spricht von verschiedener Auffassung der Systematisierung der Moralkatechese und auch der speziellen Moraltheologie. Der Schlüssel des Problems liegt darin, daß man die beiden Dekalogtafeln im Lichte des einheitlichen Liebesgesetzes des Neuen Testamentes betrachten soll. In diesem Lichte bieten die Dekalogtafeln Grundpilaster, dauernde und unabdingbare Werte des christlichen Sittenlebens dar. Der Autor plädiert dafür, daß man sie - wie einst - ins tägliche Familiengebet aufnimmt.
Im zweiten Teil entwickelt der Autor den Gedanken über die heutige Krise der Moralwerte. Es werden wichtige antinomische Stellungnahmen von kompetenten Autoren (deren Namen nicht erwähnt werden) dargelegt. Im Zentrum der Geschehnisse steht der laizisierte Mensch ("der Mensch-gott, für den es keine Gesetze gibt"), der mit einigen Soziologen und Kulturologen die monotheistischen Religionen wegen aller Feindschaften, Übel und Kriege auf der Welt anklagt.
Im dritten Teil fragt sich der Autor: Was kann der Katechismus der Katholischen Kirche in diesem Kontext anbieten? Er kann innerhalb ein und desselben Liebesgesetzes einen zweifachen Lebenssinn (den diesseitigen und den ewigen) anbieten. Was kann er anbieten, damit man diesen Sinn erreicht? Ein bekehrtes Herz voll von selbstloser Liebe auf zweifacher Ebene - auf der Ebene der Gebote und auf jener der evangelischen Räte - auf die Art und Weise, wie es Christus dem jungen reichen Mann anbietet.
Ključne riječi
Hrčak ID:
338109
URI
Datum izdavanja:
21.3.1995.
Posjeta: 145 *