Stručni rad
Familie und ihre Rolle bei Glaubenserziehung von Kindern und Jugendlichen
Ante Mrvelj
Sažetak
Jeder Mensch - egal welcher Herkunft, Lage und Alterstufe - hat das Grundrecht auf eine Erziehung, die seinem Lebensziel entspricht. Jeder Christ, weil er durch das Sakrament der Taufe "neue Schöpfung" (2 Kor 5,17) geworden ist, hat auch das Recht auf christliche Erziehung. Die Eltern haben die unaufschiebbare Pflicht und das unveräußerliches Recht, erste und bevorzugte Erzieher ihrer Kin-der in allgemeiner und christlicher Hinsicht zu sein. Ihre erzieherische Sendung können sie selbstver-ständlich mit anderen Personen oder mit Anstalten (Kirche, Schule) teilen.
Die Erziehung ist ein Prozeß! Sie dauert! Sie ist permanent! In diesem Prozeß der Erziehung des ande-ren beginnt man, auch sich selbst zu erziehen!
Ein Erziehungsfeld, auf dem die Eltern bestimmt unersetzbar sind, ist die christliche Erziehung. Der erzieherische Beitrag, den die Eltern auf diesem Gebiet leisten können, ist so groß und wichtig, daß wir in diesem Internationalen Jahr der Familie nicht umhin können, an enge Verbindung zwischen Fami-lie und Glaubenseziehung zu denken. Die Familie ist der bevorzugte Vermittler von Glaubenswerten, die dem Kind verhelfen, seine persönliche Selbständigkeit mit der Zeit zu erreichen. Somit trägt die Familie in sich die Zukunft der Gesellschaft.
Aber, Eltern, aufpassen! Ohne Glaubenszeugenschaft gibt es keine Glaubenseziehung!
Ključne riječi
Hrčak ID:
338206
URI
Datum izdavanja:
14.9.1994.
Posjeta: 185 *