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Wahrheitsliebe Grundlage gegenseitigen Vertrauens

Josip Baloban


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page 22-29

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Abstract

Jede menschliche Erfahrung wird sowohl von positiver als auch von negativer Erfahrung des Vertrauens geprägt. Das Urvertrauen eines Kindes wird später ausschlaggebend für seine weitere Entwicklung des Vertrauens überhaupt. Die konkrete Verwirklichung des gegenseitigen Vertrauens unter der Christen hängt größten Teils von der (Nicht)akzeptieren des jesuanischen Modells der Wahrheitsliebe ab. Jesus war nicht nur eine Person, die immer wahrheitsliebend handelte, sondern er war zuerst und zugleich die absolute Wahrheit des Vaters, die jeden Menschen und jegliche menschliche Wahrheit übersteigt. Jesus ist auch heute ein ideales Beispiel für jeden wahrheitsliebenden Menschen, der aufgrund eigener Wahrheitsliebe, von der sein ganzes Wesen erfüllt ist und getragen wird, mit uneingeschrängtem Vetrauen jedem Menschen begegnet. Auf seinem Lebensweg praktizierte Jesus Wahrheitsliebe gegenüber den Feinden wie auch gegenüber den Andersdenkenden.
Diese jesuanische Wahrheitsliebe zu den Menschen wird zum entscheidenden Kriterium für Denken und Handeln des zeitgenösischen Christen. Dabei ist von größter Relevanz ausdrücklich zu betonen: Jesus geht auf keiner Weise von einem idealisierten und apstrakten Menschen aus, sondern immer vom Menschen in seiner ganzen Konkretheit. Wo kein authentisches Kommunizieren der Leute untereinder vorhanden ist, kann nicht von der Wahrheitsliebe und Vertrauensgrundlage gesprochen werden. Verspieltes Vertrauen bedeutet zugleich verspielte Liebe. Ein Ausweg aus der Krise des gegenseitigen Vertrauens unter der heutigen Christen kann nur in der bedingungslosen Annahme und der Liebe zum Anderen geschehen.

Keywords

Hrčak ID:

338959

URI

https://hrcak.srce.hr/338959

Publication date:

12.9.1989.

Article data in other languages: croatian

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