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Verhältnis zwischen den Evangelien und den Etappen der christlichen Reifung in der Urkirche

Ivo Balukčić


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page 63-71

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Abstract

Heute sucht man in der Kirche Mittel und Wege, wie man dem heutigen Menschen die Frohbotschaft überzeugend verkünden könnte, damit sie sein ganzes Leben durchdringt und zu Seiner eigenen Erfahrung wird.
Der Mailänder Kardinal C.M. Martini hat eine "Arbeitshypothese" aufgestellt, wonach die 4 Evangelien unter anderem auch als Handbücher für die darauffolgenden 4 Etappen der christlichen Formation gedient haben:
1. Etappe (Katechumenat) — Markusevangelium
2. Etappe (Einführung in das Leben der Kirche) — Matthäusevangelium
3. Etappe (Einführung in das Verständnis der Beziehung Kirche/Welt bzw. in das Verständnis der Beziehung Heilsgeschichte/ Weltgeschichte) — Lukasevangelium
4. Etappe (Etappe der reifen Christen) — Johannesevangelium.
Der Autor betrachtet die Etappen von den folgenden Gesichtspunkten aus:
1. in ihnen selbst, christozentrisch
2. "Gebetslage" der jeweiligen Etappe
3. religiöse Reflexion der jeweiligen Etappe
4. charakteristische sakramentale Erfahrung der jeweiligen Etappe
5. charakteristische Formen des Dienens der jeweiligen Etappe
Der Autor dieser Hypothese ist dessen bewusst, dass eine solche Analyse Gefahr laüft, eine allzu starre Vision des christlichen Lebens der Urkirche darzubieten. Denn Gott ist frei in seinem Wirken. Diese Hypothese kann in der Pastoralarbeit doch nützlich sein.

Keywords

Hrčak ID:

339074

URI

https://hrcak.srce.hr/339074

Publication date:

19.3.1987.

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