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Slowenische katechetische Quellen und Lehrbücher in den fünfziger bis siebziger Jahren

Alojzij Slavko Snoj


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Abstract

Die ersten Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg stellen für die slowenische Katechese einen verhängnisvollen Umbruch dar. Anfang der fünfziger Jahre musste die Katechese buchstäblich vom Nullpunkt beginnen. Die Vorkriegslehrbücher waren verschwunden, neue Lehrbücher aber durften noch nicht herausgegeben werden. Die Zeit vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil kann man in folgende Zeitabschnitte teilen: Ende des schulischen Religionsunterrichtes, Anfang der Pfarrkatechese, Interdiözesaner katechetischer Rat und seine vorkonziliären Lehrbücher. Die Nachkonzilszeit brachte auch auf dem Gebiet der Katechese einige Verschiebungen mit sich. Der Interdiözesane katechetische Rat aus den siebziger Jahren tritt für einen neuen Religionsunterrichtsplan ein, zu dessen Verwirklichung leider bis heute noch nicht gekommen ist. Von dem Rat werden Lehrbücher in vielen Neuauflagen herausgegeben. Diese Lehrbücher sind zwar nachkonziliär, haben aber den Geist des Konzils nicht erreicht und sind nicht nach klaren didaktischen Konzeptionen ausgearbeitet. Die Einführung der neuen Katechesen und Lehrbücher wurde durch viele Beratungen und Diskussionen, auch durch viele Abhandlungen in der Presse, stufenweise vorbereitet. Diese Bestrebungen gehen von der Voraussetzung aus, dass die Glaubenserziehung und die Bildung auf der allgemeinmenschlichen Grundlage basieren müssen und dass man dabei das veränderte Weltbild sowie die psychologischen und pädagogischen Gegebenheiten der Katechisierten in Betracht: ziehen muss. Die Auffassung der Katechese als eines religiös-erzieherisch-bildenden Prozesses ist ebenfalls latent vorhanden.

Keywords

Hrčak ID:

339149

URI

https://hrcak.srce.hr/339149

Publication date:

15.9.1987.

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