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Original scientific paper

https://doi.org/10.56550/d.4.2.3

PRAGMATIK DER AUTORITÄT: DIREKTIVE SPRECHAKTE IM POLITISCHEN UND GESUNDHEITLICHEN DISKURS DER CORONA-PANDEMIE

Zoran Pervan orcid id orcid.org/0000-0001-8415-8910 ; University of Mostar *
Ivana Grbavac ; University of Mostar
Ivana Zovko-Bošnjak orcid id orcid.org/0000-0002-9930-1203 ; University of Mostar

* Corresponding author.


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page 61-77

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Abstract

Die COVID-19-Pandemie stellte politische Führungspersonen und medizinische Fachkräfte in den Mittelpunkt der Krisenkommunikation und zwang sie dazu, unter unsicheren Bedingungen dringende Anweisungen zu geben. Dieser Beitrag untersucht, wie Sprache zur Ausübung von Autorität eingesetzt wurde, mit einem Fokus auf direktive Sprechakte im politischen und wissenschaftlichen Diskurs in den USA und Kroatien. Auf der Grundlage der Sprechakttheorie bzw. direkter und indirekter Sprechakte vergleicht die Studie Pressekonferenzen, Pressemitteilungen und Interviews von Politikern und Wissenschaftlern bezüglich ihres Einflusses auf das Verhalten der Öffentlichkeit. Die Ergebnisse zeigen, dass politische Führungspersonen häufig direkte Strategien bevorzugten und die Direktiven als Appelle an Solidarität, Einheit oder politische Identität einsetzten. Medizinische Experten verwendeten ebenfalls überwiegend direkte und explizite Direktiven, die sie als wissenschaftliche Notwendigkeit darstellten. Die Studie beleuchtet, wie direktive Sprechakte in Krisenzeiten als einflussreiches und mächtiges sprachliches Instrument eingesetzt werden können.

Keywords

Sprechakte; Direktiven; Krisenkommunikation; COVID-19; Pragmatik; Autorität

Hrčak ID:

347647

URI

https://hrcak.srce.hr/347647

Publication date:

18.5.2026.

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