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Original scientific paper

Wie viele und welche Religionen braucht eine multikulturelle Gesellschaft? Soziologisch-religiöser Aspekt

Enrica Rosanna


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page 112-124

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Abstract

Konfrontiert mit der kulturellen Ausgleichung Europas und neuen kulturellen Differenzierungen in Europa, lenkt die Autorin die Aufmerksamkeit darauf hin, dass Multikulturalismus wie auch Dignität aller Kulturen und ein interkulturelles Dialog voraussetzt, was wiederum dem Pluralismus gegenüber beansprucht, das heutzutage in einer Krise steckt; aus diesen Gründen unterstreicht die Autorin: Pluralismus ist wieder zu gründen, im Sinne habend, wie der höchste Wert und der Punkt der Stabilität in der Person des Menschen und dessen Dignität liegt. In der heutigen Welt wird Religion unbedeutend für die Öffentlichkeit. Privatisierung widerspiegelt sich im Bereich der Religion genauso als eine Prozess, in dem der Einzelne Religion sich selbst nach eigenen Kriterien aufbaut.
Die Kirche, die Wächterin "der offenen Person" und "der offenen Kultur" sei nach neuen Wegen zu suchen. Es sei notwendig, Kultur zu humanisieren, d.h. die Person des Menschen in dessen Ganzheit zu bewerten und die Toleranz, offen einem Dialog gegenüber zu unterstützen, in dem Katholizismus hinsichtlich anderer Religionen, die Stellungnahme des Respekts, der Konfrontation und des Dialogs vermittelt. Die Aufgabe der Religion sei, diese Wahrheit zu vertreten wie auch dem Einzelnen und Gruppen zu ihrer Vertiefung zu verhelfen. Um funktionieren zu können, benötigt eine neue Gesellschaft auch eine gemeinsame Ethik der Rechte.

Keywords

Multikulturalismus; Wiedergründung des Pluralismus; religiöser Markt; Privatisierung; offene Person; offene Kultur; Humanisierung der Kultur; Inkulturation; Dialog

Hrčak ID:

337753

URI

https://hrcak.srce.hr/337753

Publication date:

24.6.2000.

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