Conference paper
Jesus Christus - persönliche Begegnung zweir Freiheiten. Christozentrismus als wichtiger Grundsatz in der Katechese
Ivan Šarčević
Abstract
In diesem aus zwei Teilen bestehenden Artikel werden zuerst einige Probleme der heutigen Katechese besprochen: Verselbständigung der Katechetik in Bezug auf die Theologie und der Katechese in Bezug auf die Gesamtheit der kirchlichen Tätigkeit; auf schulischen Religionsunter¬richt reduzierte Katechese; Notwendigkeit eines Übergangs vom Säkularisierungs- zum Evange-lisierungsparadigma; Bewältungsnotwendigkeit der vorhandenen "geistigen Schizophrenie", die eine Mentalität der heutigen Menschen (auch Christen) widerspiegelt, wonach Glaube und Leben, Gott und Mensch unvereinbar und unversöhnbar sind. Im zweiten Teil wird eine kurze Übersicht über den Christozentrismus gegeben. Dabei wird auch auf den theozentrischen Grundsatz in der Katechese der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und auf den zeitgenössischen Anthropozentris¬mus samt seinem zweiten Gesicht als dem Kairos einer christozentrisch ausgerichteten Katechese eingegangen. Es wird betont, dieser Grundsatz setze die Vermittlung einer einfachen Information über Christus als eine in voller Freiheit stattfindende Begegnung zwischen Gott und dem Men¬schen voraus, und das Wissen (die Lehre) über Jesus Christus müsse von praktischer Stellung¬nahme des Katecheten und seiner Erfahrung der Gemeinschaft mit Jesus Christus begleitet wer¬den. Am Ende werden einige konkrete Aspekte des Christozentrismus und die Anwendung dieses Grundsatzes in der Katechese verschiedener Altersgruppen angeboten.
Keywords
Katechetik; Theologie; Katechese; schulischer Religionsunterricht; Säkularisierung; Evangelisierung; Christozentrismus; Jesus Christus; Glaube; Glaubenserfahrung
Hrčak ID:
337844
URI
Publication date:
31.3.1998.
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