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Professional paper

Rechtliche und organisatorische Beschaffenheit des schulischen Religionsunterrichtes in den westlichen Ländern

Josip Stanić


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page 10-28

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Abstract

Nach fast einem halben Jahrhundert ist der Religionsunterricht in den kroatischen Schulen wieder aufgetaucht Wenn man will, dass er sowohl für Einzelmenschen als auch für Kirche, Staat und Gesellschaft gute Früchte bringt, soll man die Frage seiner rechtlichen und organisatorischen Beschaffenheit richtig lösen auf der Suche nach einer günstigen Lösung kann uns die Erfahrung anderer Länder nützlich sein. Zu diesem Zweck schildert dieser Beitrag den Zustand der rechtlichen und organisatorischen Beschaffenheit des Religionsunterrichtes in den meisten Ländern des westlichen Kulturmilieus.
In den meisten "christlichen" Ländern ist der Religionsunterricht ein Bestandteil des allgemeinen Erziehungsund Bildungssystems, wobei er von Land zu Land verschieden legalisiert ist und verschiedene organisatorische Formen hat. In manchen Ländern ist er ein Pflichtfach. In anderen Ländern ist er - alternierend mit einem nicht konfessionell konzipierten Ethikkurs - ein WahIpflichtfach. In weiteren Ländern ist er eine rein fakultatives Fach: man kann ihn wählen, aber, wenn man ihn nicht wählt, muss man kein anderes alternatives Fach nehmen. In manchen Ländern ist er von der Schule getrennt oder nur in katolischen Schulen zugelassen. Aber gemeinsam ist fast für alle diese Ländern folgendes: der Religionsunterricht wird als Sonderdienst an Jugendlichten verstanden. Er ist ein Dienst, den die Kirchen zwecks ganzheitlicher Erziehung von jungen Menchen bieten und der sich in Dreieck Kirche-Staat-Gesellschaft vollzieht.

Keywords

Hrčak ID:

338313

URI

https://hrcak.srce.hr/338313

Publication date:

24.6.1992.

Article data in other languages: croatian

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