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Ostalo

Zusammenfassung

Ivan Dugandžić


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str. 39-49

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Sažetak

Im Mittelpunkt des christlichen Glaubens steht die Botschaft von der Erlösung des Menschen durch Jesus Christus und von der Hoffnung auf das ewige Leben. Diese zentrale Botschaft wird jedoch in der heutigen Theologie stark diskutiert. Zwei Gesichtspunkte sind am häufigsten Gegenstand lebhafter Interesse und zum Teil heftiger Auseinandersetzungen: auf der einen Seite wird mit ungewöhnlicher Scharfe die Frage gestellt, was das Christentum mit seiner Erlösungsbotschaft für eine bessere Welt von heute beitragen kann; vielleicht gerade durch diese Fragestellung bedingt, rückt in neuerer Zeit das Problem der endgültigen Vollendung der Erlösung in den Vordergrung der theologischen Diskussion.
Ausgehend von der Verkündigung der Gottes Herrschaft durch Jesus von Nazareth, die ja das Herz seiner Botschaft darstellt, stellt sich die entscheidende Frage nach seinem gewaltsamen Tod, Ist mit seinem Tod seine Botschaft von der nahegekommenen Gottes Herrschaft gescheitert? Das Neue Testament antwortet darauf mit seiner Botschaft von der Auferstehung des Gekreuzigten: sein Tod bedeutet nicht das Scheitern sonder vielmehr eine neue Heilswirklichkeit, in der die Botschaft Jesu von Nazareth weiterhin ihre Gültigkeit beibehalt. Das hat für jeden Christen Folgen nicht nur für die Hoffnung auf das ewige Leben sondern ebenso für sein jetziges Leben. Er muss die jetzige ungerechte Welt zu ändern suchen, aber nur im Geiste Jesu von Nazareth und mit seinen Miteln, das heisst mit der Liebe. Dies geschieht in der Kraft des Heiligen Geistes, der ihm verliehen ist und das Prinzip seines neuen Lebens darstellt.
In der Diskussion um die endgültige Vollendung der Erlösung stehen zwei Probleme gegeneinander: die Frage der Unsterblichkeit der Seele und die Frage der allgemeinen Auferstehung der Toten. Nach Meinung mancher Theologen schliessen sich diese beiden Begriffe gegenseitig aus. Alles fande im Augenblick des Todes statt, es gäbe keinen "Zwischenzustand" zwischen dem menschlichen Tod und der Auferstehung der Toten. Damit drängt sich sehr wichtige Frage auf, die nämlich nach der Bedeutung und Rolle des menschlichen Leibes, der sich doch in einem "Zwischenzuständ" befindet.
Vom Neuen Testament her muss hier auf die starke Betonung der Leibhaftigkeit des Auferstandenen hingewiesen werden. Er ist kein Geist sondern er besitzt seinen verklärten Leib. Als solcher ist er christliche Hoffnung in Person. Die Urkirche erwartet Parusie, das Wiederkommen ihres Herrn, der die begonnene Erlösung vollenden wird. Er ist nicht nur Urheber sondern auch Modell dieser Erlösung. Dann ist auch die Vollendung der menschlichen Erlösung nur in der Auferstehung der Toten und in der Verklärung unseres Leibes denkbar.

Ključne riječi

Hrčak ID:

339341

URI

https://hrcak.srce.hr/339341

Datum izdavanja:

12.9.1983.

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