Pregledni rad
https://doi.org/10.29162/ANAFORA.v12i2.1
Krisen, Revolutionen und Wiederkehr als modernistische Strategien
Gábor Bednanics
orcid.org/0009-0008-3665-212X
; Eszterházy Károly Catholic University, Eger, Hungary
Sažetak
Gibt es Krisen außerhalb der Moderne oder handelt es sich um eine Vorstellung oder ein Ereignis der Moderne selbst? In den Augen von Historikern gab es mehrere Krisen, die die Tür zu mehreren Möglichkeiten für neue Anstrengungen öffneten, ohne die älteren Strategien obsolet zu machen. In der Ära der Postmoderne schien es üblich zu sein, sich über diese hoch bewerteten zeitlichen Schemata wie Revolutionen und Krisen lustig zu machen, die ihren Nutzen untergruben. Die Bezeichnung „Temporalität“ erwies sich als ein Wechselspiel zwischen Spaltungen und Diskontinuitäten, anstatt Zeit als dauerhaft und linear zu betrachten. Doch als das Etikett „Postmoderne“ suspekt wurde, begannen verschiedene Arten von Modernismen wieder Wirkung zu zeigen. Aus theoretischer Sicht ist es nützlich, auf das Problem der Krise in der modernistischen philosophischen Tradition zu verweisen. Philosophen wie Husserl, Adorno und Habermas haben auf ihre eigene Weise die Krise als produktive Möglichkeit eingeführt, um den einfachen Fluss der Zeit zu verändern. Im Gegensatz zu Revolutionen können Krisen die Bedeutung haben, etwas mit den alten Mustern gemeinsam zu haben. So stellte sich heraus, dass die wiederkehrenden Elemente dessen, was überwunden werden musste, in früheren Perioden beibehalten wurden. In meinem Vortrag möchte ich die Möglichkeit untersuchen, diese zeitlichen Brüche als Kernstrukturen der Moderne zu betrachten. Die Krise, die historische Momente auseinanderreißt, hilft uns zu verstehen, wie die literarische Moderne mit konkurrierenden Mustern wie Tradition und Innovation, ungleichen Bestrebungen und Entwicklung umgehen kann.
Ključne riječi
Moderne, Revolution, Zeitlichkeit, Kontinuität, Tradition, Bruch in der Zeit
Hrčak ID:
342954
URI
Datum izdavanja:
30.12.2025.
Posjeta: 478 *