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Psychologische und anthropologische Ausgangspunkte der Eucharistie
Valter Dermota
Abstract
Der Autor dieses Beitrags (langjähriger Katechetikprofessor an der Theologischen Fakultät in Ljubliana) behandelt anthropologische Voraussetzungen und Ausgangspunke der Eucharistie und bedient sich dabei der Errungenschaften der psychologischen und soziologischen Wissenschaften. Er erörtert den Formungsprozess des Bewusstseins der Person, das Erleben der menschlichen Begegnung, den Nahrungsbedarf für das menschliche Leben sowie die Bedeutung der Darbringung und des Opfers im menschlichen Alltag.
Die Eucharistie stellt eine Begugnung zwischen zwei einander schätzenden Personen dar. Sie ist gleichzeitig die geignete Nahrung für das übernatürliche Leben des Christen und eine Wiedergabe des Todes und Opfers Christi. Diese anthropologischen Tatsachen illustriert der Autor anhand der existenziellen Situation, in der sich ein siebenjähriges Kind befindet, welches, weil schon des Vorstandes fähig, in den Lebensabschnitt eintritt, in dem diese Gegebenheiten entwickelt werden. Fur den Empfang der Eucharistie kann das Kind in einem Jahr nicht vorbereitet werden. Das ist ein langer Prozess, der in seinen verschiedenen Entwicklungsstufen entsprechende erzieherische Führung verlangt. |
Der Autor weist auf die Notwendigkeit hin, dass die Eltern, wenn sie Christen sind, ihr Kind für den Empfang der Eucharistie vorbereiten sollen. Im Formungsprozess der christlichen Person spielen die Eltern eben im Vorschulalter eine entscheidende Rolle.
Keywords
Hrčak ID:
344481
URI
Publication date:
24.12.1986.
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