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Izvorni znanstveni članak

https://doi.org/10.5559/di.20.2.07

ZUR KONSTRUKTION VON IDENTITÄT UND HEIMAT(-LOSIGKEIT) IN DIASPORA-DISKURSEN

Caroline HORNSTEIN TOMIĆ ; Ivo Pilar-Institut für Gesellschaftswissenschaften, Zagreb


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str. 425-433

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Sažetak

Mit der Pluralisierung von Lebenswelten als zentralem
Charakteristikum moderner, komplexer Gesellschaften
ist die Geborgenheit in einer identitätsstiftenden
Kultur geschwunden. Die zeitgenössische Diskussion
über den Verlust von Identität, die stete Zunahme
kultureller Differenzen und aus ihnen erwachsener,
gesellschaftlicher Integrationsprobleme erklärt sich aus
diesem Sachverhalt. Der Artikel widmet sich Diskursen von
Menschen mit Migrationserfahrung, Angehörigen von
Diasporas, die sich aus biografischer Notwendigkeit
mit der Suche nach Identität, der Verständigung zwischen
verschiedenen Kulturen, mit der Bedeutung von
Herkunft und kultureller Zugehörigkeit und mit der
Erfahrung von Fremdheit befassen. Die Biografien
von Migranten tragen, so die These, die symptomatischen
Züge moderner Welterfahrung, die zum konstruktiven
Umgang mit Identitäten anregen und gesellschaftliche
Integration als individuelle Leistung anfordern. Ihnen
erwächst hieraus eine Kulturkompetenz der Interkulturalität,
die zum Umgang mit kulturellen Differenzen
in komplexen Gesellschaften der Gegenwart besonders
befähigt.

Ključne riječi

Identitätskonstruktion, Ethnizität, Migration, Diaspora, Integration, komplexe Gesellschaften, kulturelle Differenz

Hrčak ID:

69564

URI

https://hrcak.srce.hr/69564

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