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Die Einstellung des radikalen Feminismus zur Vergewaltigung

Igor PRIMORAC


Puni tekst: engleski pdf 239 Kb

str. 497-511

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Sažetak

Das Phänomen der Vergewaltigung ist ein gesellschaftliches
Problem, bei dessen Erörterung das philosophische,
soziologische und juristische Denken des Feminismus einen
äußerst wichtigen Beitrag darstellt. Mit dieser Arbeit legt der
Verfasser eine kritische Beurteilung der Grundthesen vor, die
der radikale Feminismus bezüglich des
Vergewaltigungsdelikts vertritt. Diese Grundthesen lauten:
Vergewaltigungen sind keine Deviationserscheinung, sondern
eine tief in der Gesellschaft verwurzelte Praxis, wodurch die
weitreichende Ungleichheit und Unterdrückung der Frau in
unserer Gesellschaft zum Ausdruck gebracht und
untermauert wird; unter solchen Voraussetzungen sind
Frauen nicht dazu in der Lage, eine gültige Zustimmung zum
Geschlechtsverkehr mit einem Mann zu geben, und
demzufolge darf das Crimen der Vergewaltigung nicht
anhand der Idee der fehlenden Zustimmung definiert
werden; es wird eine neue Definition benötigt, die uns zur
Einsicht darüber verhelfen soll, daß Vergewaltigungen in
unserer Gesellschaft sehr viel verbreiteter sind, als weithin
angenommen wird; alle Männer in unserer Gesellschaft
tragen eine kollektive Verantwortung für das Phänomen der
Vergewaltigung. Um diese Argumente beurteilen zu können,
konzentriert sich der Verfasser auf den Kontrast zwischen den
Auffassungen von der Zustimmung zum Geschlechtsverkehr,
wie sie vom Liberalismus und vom radikalen Feminimus zum
Ausdruck gebracht werden. Er ist bemüht zu zeigen, daß die
radikale feministische Sichtweise des Vergewaltigungsdelikts
zu undifferenziert und zu extrem ist.

Ključne riječi

Hrčak ID:

20312

URI

https://hrcak.srce.hr/20312

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