Uvodnik
Das Problem des Leidens im Lichte des Glaubens
Ivan Dugandžić
Sažetak
Von der konkreten Situation ausgehend, wo große Mereschenmengen und ganze Völker von Konflikten und Kriegsgreueltaten erfaßt sind, spricht der Autor von dem in diesen Breiten besonders aktuellen und schmerzlichen Problem des menschlichen Leidens. Das Leiden sei nicht nur ein gesellschaftliches, sondern auch ein religiöses Problem. Der Autor sagt, daß die einen angesichts des so großen Leidens zu Gott flehen und versuchen, den Sinn desses, was den menschlichen Augen als sinnlos erscheint, zu ergründen, die anderen aber ihre Hilfslosigkeit vor so großem, oft auf eigener Haut gespürtem übel zu Einwänden gegen Gott, der solches zuläßt, umschmieden.
Nach einer detaillierten Aufgliederung des Problems im Lichte des überlieferten Glaubens weist der Autor auf die Worte des Apostels Petrus, der - dessen bewußt, daß das Leiden ein unveräußerliches christliches Schicksal darstelle - sagt, was zu tun sei, damit das Leiden nicht fruchtlos bleibe: "Wenn einer von euch leiden muß, soll es nicht deswegen sein, weil er ein Mörder oder ein Dieb ist... Darum sollen alle, die nach dem Willen Gottes leiden müssen, Gutes tun und dadurch ihr Leben dem treuen Schöpfer anbefehlen. " (1 Petr 4,15.19)
Es bleibe uns nichts anderes übrig, als mit dem Anblick des gekreuzigten Christus alles auszuhalten, ohne dabei eine Leidensquelle für andere zu werden. Nur dies könne uns Sicherheit geben, daß wir aus dem Leiden geistig geläutert und gestärkt hervorgehen können.
Ključne riječi
Hrčak ID:
338199
URI
Datum izdavanja:
14.6.1994.
Posjeta: 157 *