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Zusammenfassung
Antun Škvorčević
Abstract
Im Vergleich mit der Priestertumsdefinition des Tridentinischen Konzils, die Presbiteratstheologie des II Vatikanischen Konzils ersheint als die Neuigkeit. Dieser Beitrag will zaigen wie das II. Vatikanische Konzil macht offiziell jene Priestertumslehre bekannt, die im tridentinischen und posttridentinischen Zeitalter in dem Priesterweihgebet präsent war und in der lateinischen Kirche ununterbrochen vom VI Jahrhunderts (Verona Sakramentar!) bis zur Gegenwart gebraucht worden ist. Es geht hier um die originelle urkirchliche Tradition die in der Liturgie bewahrt worden wahr auch damals als die (Schul)theologie ganz anderen Weg geschlagen hat.
Im ersten Teil des Artikels werden die grundsätzlichen Elemente der Kirchendienste beleuchtet. Im NT finden wir dafür keine ausgearbeitete Modelle, sondern einfach die Sendung die Jesus den Aposteln anvertraut hat die nachher, in der späten- und postapostolischen Zeit, der Grund für die Enwicklung der Kirchendienste sein wird. In diesem Zeitalter, eigentlich, erscheinen die Bischöfe als die Träger der apostolischen Sendung, die, um sie zuverwirklichen, ihren Mitarbeitern verschiedene Dienste anvertrauen. Schon im zweiten Jahrhunderts "stabilisiert sich der draifache Dienst: Bischof-Priester-Diakon.
Das erste bewahrte Konsakrationsgebet in der "Apostolischen Tradition" von Hipolits (Anfang des II, Jhdts.), die wir im zweiten Teil des Artikels analisieren, bringt die liturgische Einführungsform in das dreifache kirchliche Amt. Es resultiert hier klar die Theologie nach welcher der Bischof der Amtsträger der apostololischen Sendung und der Presbiter sein Mitarbeiter in der selben Sendung ist. Diese Theologie entwickelt noch breiter das Konsakrationsgebet des "veronensichen Sakramentars" (VI. Jhts.), das den Presbiter als Bischofsmitarbeiter in seinem profetischen, priesterlichen und königlichem Dienst stellt vor.
Aus diesen zwei liturgischen Dokumente geht hervor, dass das Weihesakramente eine stufhafte Wirklichkeit: Episkopat als Fülle der Weihe, Presbiterat als Mitarbeit an dem Episkopat (Amt des zweiten Ordens) und der Diakonat als das Amt des dritten Ordens.
Im dritten Teil des Beitrags zeigen wir wie das II. Vatikanische Konzil macht diese zu eigene Theologie, proklamierend dieses dreifache Amt als drei Stufen desselben Weihesakraments.
Übers. von M. Pranjić
Keywords
Hrčak ID:
339327
URI
Publication date:
7.6.1983.
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