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Ostalo

Das fünfte Gebot im Alten und Neuen Testament

Mato Zovkić


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str. 5-16

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Sažetak

Der Autor meint, dass das 5. Gebot am Anfang gegen willkürliche Rechtsprechung gerichtet war. Bei dem bereits zu einer Staatsgemeinschaft organisierten israelitischen Volk verbot dieses Gebot private Blutrache ohne vorheringe Gerichtsprozess. Die Propheten haben es dann auf den Schutz der Menschenwürde und des Lebens der von politischen Oberhäuptern, Richtern, Priestern und höfischen Kultpropheten ausgebeuteten Armen ausgedehnt. Jesus hat das Gebiet des 5. Gebotes mit Wort und Tat erweitert. In seiner Bergpredigt nennt er die Friedfertigen selig und verlangt, dass auf Gewalt gewaltlos reagiert wird. Der Apostel Jakobus, auf der gleichen Linie mit Jesus und den alttestamentlichen Propheten stehend, schilt die christlichen Gemeinden, die ihre reicheren Mitglieder hochschätzen, ihre Armen aber verachten. Das kommt nämlich dem Töten gleich, meint der Autor. Der Apostel Paulus lehrt, dass dieses Gebot seinen vollen Sinn erst vom Gebot der Nächstenliebe bekommt. Der Autor sieht in der Heiligen Schrift eine grosse Entwicklung im Verstehen und in der Anwendung dieses Gebotes. Im Geiste des biblischen Glaubens stellt dieses Gebot auch für heutige Christen eine Aufforderung zur Hochschätzung jeder menschlichen Person und zum Einsatz für jedes menschliche Leben dar.

Ključne riječi

Hrčak ID:

344473

URI

https://hrcak.srce.hr/344473

Datum izdavanja:

5.3.1986.

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