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Massenkomunikation und die Gewalt

Mirko Mataušić


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page 67-77

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Abstract

In diesem Beitrag wird über die wichtigsten Ergebnisse der Wirkungsforschung hinsichtlich der Gewaltdarstellungen in Massenmedien, besonders im Fernsehen referiert. Es ist bisher nicht gelungen, wissenschaftlich einwandfrei zu beweisen, dass der regelmässige Konsum der massenmedialer Gewalt eine Veränderung der Persönlichkeitsstruktur bei den gesellschaftlich normal integrierten Rezipienten bewirke. Einige Studien weisen allerdings darauf hin, dass aggressivere Individuen violente Inhalte bevorzugen. Wenn für solche Rezipienten das Fernsehen, bzw. die Massenmedien nicht bloss sekundäre sondern primäre Informationsquelle darstellen, dann kann es zur Verstärkung der schon vorhandenen aggressiven Tendenzen kommen. Falls aber die in normalen Umständen primären Sozialisationsfaktoren (Familie, Schule, Kirche...) funktionieren, können durch sie die eventuellen negativen Einflüsse der massenmedialer Gewalt leicht kompensiert werden. Die Kirche sollte im Religionsunterricht auch Resultate der Medienpädagogik berücksichtigen, um so der Familie auf diesem Gebiet zu helfen.

Keywords

Hrčak ID:

344479

URI

https://hrcak.srce.hr/344479

Publication date:

5.3.1986.

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