Izvorni znanstveni članak
https://doi.org/https://doi.org/10.15291/gem.5145
Jerusalem, nun weine – zu Walthers Kreuzlied L 76,22
Stefan Seeber
; Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Sažetak
Eine rhetorische Analyse von L 76,22 zeigt, dass die im Oeuvre Walthers einmalige Apostrophe des personifizierten Jerusalem das entscheidende Alleinstellungsmerkmal des Textes ist. Die Stadt wird zum Weinen angesichts ihrer trostlosen Lage aufgefordert – Personifikation, Apostrophe und Allegorese machen sie zur Scharnierstelle zwischen Ich und Publikum und damit zu einem Katalysator der Kreuzzugsaufforderung, deren Ziel und Zweck in besonders kunstvoller, auf rhetorische Präsenzeffekte setzender Weise vor Augen geführt wird.
Ključne riječi
Rhetorik; Personifikation; Allegorie; Kreuzzugslyrik
Hrčak ID:
348259
URI
Datum izdavanja:
31.12.2025.
Posjeta: 0 *