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Review article

https://doi.org/10.17234/SocEkol.35.2.1

Psychodynamik des Strebens nach Glück jenseits der Natur

Matko Krce-Ivančić ; Institute for Tourism *

* Corresponding author.


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page 119-133

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Abstract

Der Artikel setzt sich zunächst kritisch mit Sloterdijks Darstellung der Globalisierung als Expansionismus des Strebens nach Glück auseinander, bei dem dieses Streben nach Glück planetarische Ausmaße annimmt. Im Gegensatz zu Sloterdijk wird argumentiert, dass die Psychodynamik des Strebens nach Glück uns nicht in das Zeitalter der Nebenwirkungen geführt hat. Ganz im Gegenteil, wir sind im Zeitalter der Unwissenheit verhaftet geblieben, das vor allem durch zynische Vernunft geprägt ist. Dieses Zeitalter ist nicht nur durch die Missachtung der Schädlichkeit unseres Strebens nach Glück gekennzeichnet, sondern auch durch deren aktive Förderung. Nach einer Diskussion über die Grenzen der Umwelt zeigt der Artikel auf, dass Glück heutzutage weitgehend als natürliche Aktivität (miss)verstanden und auf diese Weise als selbstverständlich angesehen wird. Unter Rückgriff auf die psychoanalytische Theorie behaupte ich, dass das Problem dieser Argumentation darin besteht, dass sie den politischen Charakter des Strebens nach Glück ausklammert. Er hindert uns daran zu erkennen, dass das Streben nach Glück immer schon jenseits der Natur liegt. Der Artikel betont, dass die Natur kein ausgeglichenes Gebilde ist, das als Vorbild für eine alternative Psychodynamik des Strebens nach Glück dienen könnte. Schließlich mache ich deutlich, dass die Auffassung, Glück sei das Ergebnis einer Angleichung unseres Verhaltens mit der Natur, einen ideologischen Raum eröffnet, der für Rassismus empfänglich ist.

Keywords

Umwelt; Glück; Natur; Politik; Rassismus

Hrčak ID:

349736

URI

https://hrcak.srce.hr/349736

Publication date:

24.7.2026.

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