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Ostalo

Konzilslehre über den priesterlichen, prophetischen und königlichen Dienst der Laien

Rudolf Brajičić ; Filozofsko-teološki institut Družbe Isusove u Zagrebu, Zagreb, Hrvatska


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str. 197-212

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Sažetak

Den Ausgangspunkt dieses Artikels über den dreifachen Dienst der Laien stellt die Do-gmatische Konstitution über die Kirche (Lumen gentium) dar.
Der priesterliche Dienst: Den christlichen priesterlichen Gottesdienst nennt das Konzil „geistlich" nicht nur in einem allgemeinen Sinn, in dem jeder Gottesdienst ein Akt des Geistes ist, sondern spezifisch insofern der christliche Gottesdienst aus dem Heiligen Geist entspringt und von diesem Geist getragen und mit seiner Liebe durchdrungen ist. In diesem Sinne ist die Eucharistie der höchste geistliche Gottesdienst, da sie in der Fülle des Geistes Christi dargebracht wird. Erst auf dam Grund dieses Gottesdienstes eröffnen sich auch für den Laien die Heilshorizontc des Profanums in seiner Profanität durch die Arbeit und das Leben in der Familie, in den Berufslasten und Freuden, so daß die Heiligung der Welt in der Enfügung der profanen Dinge ins Paschamysterium besteht.
Der prophetische Dienst: Der christliche Prophetismus ist kein Voraussagen der Zukunft, sondern „Aufbauen, Ermutigen und Trostspenden" (1 Kor 14, 3), es ist Verkündigung des Gotteswortes und Aufdecken der Gottes Geheimnisse in cschatologischcr Sicht. Wenn der Laie ein Prophet ist, dann ist er es nicht einfach deswegen, weil er etwas Bestehendes, das in ihn hineingesprochenc Wort Gottes aufdeckt, sondern weil er durch dieses Wort zum Sohn der Verheissung, zum Erben der künftigen Güter geworden ist und weil er mit seinem lebendigen Wort auch andere in der Familie und in der Welt auf diese künftigen Güter hinweist, sie prophetisch bewußter macht und in ihnen die Hoffnung auf das zukünftige Leben weckt.
Der königliche Dienst: Die Glieder der Kirche und Angehörigen des Volkes Gottes besitzen eine königliche Macht und Gewalt über die Natur, die Welt und die Arbeit, welche sie in ihnen verrichten. Indem er die Welt verändert, macht der Laie nichts anderes, als daß er die Beziehung der Welt zu sich selbst sichtbar macht und ihr „Dasein für den Menschen" in seine eigene Geschichte integriert und so sich selbst und die Welt in eine neue Harmonie, in die Ordnung der Liebe und der Freiheit Christi, in sein Königreich hineinführt.

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53766

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