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Review article

OKOHISTORISCHER ZUGANG ZUM UMWELTSCHUTZPROBLEM

Milan Polić ; Faculty of Philosophy, Zagreb


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page 457-471

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Abstract

Yerschiedene čkoloqische Untersuchungen, in denen man
tagtaglich zu neuen erschreckenden Einsichten Ober die drohende
Zerst6rung der natorlichen Umwelt des Menschen gelangt,
fOhren verstarkt zu Bewu I!tsein , wie wichtig es ist, diese Umwelt
zu schOtzen, doch wirksame Antworten bleiben bislang noch aus.
Bei den angebotenen Losungen handelt es sich hauptsachlich
um ideologische (retrograde) Ad-hoc-Reaktionen auf bestimmte
Probleme, jedoch ohne jegliche čkohistorische Grundlage. Der
Aufruf zur ROckkehr zur Natur ist erneut immer starker vernehmbar.
Man sucht nach Produktionsweisen und Energiequellen, die
sauber sind und die Umwelt nicht verschmutzen. Es bleibt je doch
unerkannt, dal! die Umwelt nicht allein vom Abfall der Industrie
gefahrdet wird, sondern vor allem von nOtzlichen Erzeugnissen
und den dem menschlichen Gebrauch angepal!ten Energieformen.
Der Umweltschutz verdient daher eine historische Dimension.
Doch ist in čkologischen Untersuchungen und in der okologischen
Eduzierung Geschichte nur sehr wenig vertreten. Eine
seričse Losung des Umweltschutzproblems ist jedoch nicht
mogli ch, ohne dem geschichtlichen Wesen des Menschen Rechnung
zu tragen. Der okohlstorische Zugang als Grundlage zukOnftigen
technologischen Fortschritts ist daher unbedingt notwendig,
sowohl in der 6kologischen Forschung als auch in der AIIgemeinbildung.

Keywords

Hrčak ID:

32153

URI

https://hrcak.srce.hr/32153

Publication date:

1.3.1996.

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