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Izvorni znanstveni članak

Ist der Mensch wirklich verdorben?

Ivan Kordić ; Institut za filozofiju, Zagreb, Hrvatska

Puni tekst: hrvatski, pdf (2 MB) str. 79-114 preuzimanja: 341* citiraj
APA 6th Edition
Kordić, I. (2005). Je li čovjek stvarno pokvaren?. Prilozi za istraživanje hrvatske filozofske baštine, 31 . (1-2 (61-62)), 79-114. Preuzeto s https://hrcak.srce.hr/68067
MLA 8th Edition
Kordić, Ivan. "Je li čovjek stvarno pokvaren?." Prilozi za istraživanje hrvatske filozofske baštine, vol. 31 ., br. 1-2 (61-62), 2005, str. 79-114. https://hrcak.srce.hr/68067. Citirano 02.12.2020.
Chicago 17th Edition
Kordić, Ivan. "Je li čovjek stvarno pokvaren?." Prilozi za istraživanje hrvatske filozofske baštine 31 ., br. 1-2 (61-62) (2005): 79-114. https://hrcak.srce.hr/68067
Harvard
Kordić, I. (2005). 'Je li čovjek stvarno pokvaren?', Prilozi za istraživanje hrvatske filozofske baštine, 31 .(1-2 (61-62)), str. 79-114. Preuzeto s: https://hrcak.srce.hr/68067 (Datum pristupa: 02.12.2020.)
Vancouver
Kordić I. Je li čovjek stvarno pokvaren?. Prilozi za istraživanje hrvatske filozofske baštine [Internet]. 2005 [pristupljeno 02.12.2020.];31 .(1-2 (61-62)):79-114. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/68067
IEEE
I. Kordić, "Je li čovjek stvarno pokvaren?", Prilozi za istraživanje hrvatske filozofske baštine, vol.31 ., br. 1-2 (61-62), str. 79-114, 2005. [Online]. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/68067. [Citirano: 02.12.2020.]

Sažetak
Matthias Flacius Illyricus, einer der radikalsten Vertreter der Reformation, ist mit dem Menschen und seinem Schicksal beschäftigt. Deswegen versucht er es unablässig und systematisch, sein Wesen zu verstehen. Dabei geht er von der Überzeugung aus, daβ ihm die Heilige Schrift auf all seine Fragen eine Antwort geben kann. Es ist aber notwendig, für ihr richtiges Verstehen feste Regeln auszubauen. Deswegen hat er sich von Anfang seines Denkweges an damit beschäftigt und sich dabei für das Verstehen nicht nur des biblischen, sondern auch jedes anderen Textes, ja sogar der Wirklichkeit als solcher, dauerhafte Verdienste erworben, was auch in den verschiednen Formen der modernen hermeneutischen Philosophie zum Ausdruck kommt. Im Zentrum seines Interesses steht allerdings vor allem der Mensch und die Frage nach seiner Verdorbenheit, beziehungsweise seines Heils, was sich in seinem Durch denken der Erbsnde widerspiegelt. Dabei wendet er sich in erster Linie zur Offenbarung Gottes und zur Frage nach der Fähigkeit des Menschen, mit seiner Vernunft sowohl die sie als auch sich selbst und die Welt als solche zu verstehen. Und er kommt zur Überzeugung, daβ der Mensch unfähig ist, den Sinn seines Daseins zu erreichen und daβ er mit seinem Willen nicht imstande ist, das Gute zu tun. Durch seinen ursprünglichen Fall ist er namlich so verdorben worden, daβ ihn nur die Gnade Gottes, die ihm durch die Schrift den Glauben vermittelt, retten kann. Dazu soll auch die Theologie die Blindheit der Philosophie und der philosophischen Anthropologie für die Sache Gottes, aber auch für den Menschen als solchen, durchschauen, und sich zu demjenigen wenden, das seine Vernunft übersteigt, ihr aber nicht widerspricht.
Die Fragen des Flacius erscheinen allerdings heute vielen als Ausdruck der Vergangenheit, an der nur die Historiker der bizarren theologischen Müβigganger Interesse haben können. Aber das Böse, wie steht es mit dem Bösen? Wie ist seine auch moderne Zerstörungskraft zu erklären? Aus der Perspektive dieser Frage erscheint die Rede des Flacius von seiner Substanzialitat vielleicht nicht einmal so bizarr?!

Hrčak ID: 68067

URI
https://hrcak.srce.hr/68067

[hrvatski]

Posjeta: 612 *