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Original scientific paper

Eine gotische Madonna aus Martinšćina

Anđela Horvat ; Hrvatska akademija znanosti i umjetnosti, Zagreb

Fulltext: croatian, pdf (6 MB) pages 31-33 downloads: 131* cite
APA 6th Edition
Horvat, A. (1991). Drvena Madona iz Martinšćine. Peristil, 34 (1), 31-33. Retrieved from https://hrcak.srce.hr/139597
MLA 8th Edition
Horvat, Anđela. "Drvena Madona iz Martinšćine." Peristil, vol. 34, no. 1, 1991, pp. 31-33. https://hrcak.srce.hr/139597. Accessed 15 Oct. 2021.
Chicago 17th Edition
Horvat, Anđela. "Drvena Madona iz Martinšćine." Peristil 34, no. 1 (1991): 31-33. https://hrcak.srce.hr/139597
Harvard
Horvat, A. (1991). 'Drvena Madona iz Martinšćine', Peristil, 34(1), pp. 31-33. Available at: https://hrcak.srce.hr/139597 (Accessed 15 October 2021)
Vancouver
Horvat A. Drvena Madona iz Martinšćine. Peristil [Internet]. 1991 [cited 2021 October 15];34(1):31-33. Available from: https://hrcak.srce.hr/139597
IEEE
A. Horvat, "Drvena Madona iz Martinšćine", Peristil, vol.34, no. 1, pp. 31-33, 1991. [Online]. Available: https://hrcak.srce.hr/139597. [Accessed: 15 October 2021]

Abstracts
lm Dorf Martinšćina der Ptarre Zlatar in Hrvatsko Zagorje, der Region nördlich von Zagreb, befindet sich in der ehemaligen Pfarrkirche - heute Filialkapelle- des hI. Martin ein hölzerne Statue der Muttergottes. Maria steht aut der Mondsichel und hält das Kind hoch auf dem rechten Arm, während ihre linke Hand einen Apfel umfasst. Die Statue ist 115 cm hoch. Die langgezogenen Faltenzüge des Umhangs deuten darauf hin, daß die Statue dem Stil der s.g. »langen Linie« angehört, der in den europäischen Werkstätten in der Zeit zwischen etwa 1470-1480 vorherrschte. Eine ganz ähnliche Madonna mit Kind befindet sich im ungarischen Ják. D. Radocsay datiert diese gotische Statue in die Zeit um 1480, und Jolán Balogh ist der Meinung, daß eine Graphik der Madonna von Martin Schongauer dem Künstler als Vorlage gedient hat.
ln den erhaltenen Quellen wird die Madonna aus verhältnismäßig spät erwähnt. Die Pfarre selbst heißt 1334 »ecclesia sancti Martini sub Osturch«. In dieser Kirche wird 1677 ein gotischer Flügelaltar beschrieben mit einer Madonnenstatue in der Mitte. Es kann angenommen werden, daß diese Beschreibung sich auf die bis heute erhaltene gotische Statue der Maria mit Kind bezieht. Die Kirche in Martinšćina genoß im Mittelalter hohes Ansehen, wovon noch einige erhaltene Kunstdenkmäler zeugen, wie z.B. ein romanisches Bronzekreuz (heute in der Schatzkammer der Zagreber Kathedrale),die gotische, barockisierte Architektur der Kirche mit ihrem quadratischen Altarraum, und die Reste gotischer Wandbilder aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Die Stifter der Kunstwerke von Martinšćina hatten demnach immer große Anforderungen and die austührenden Künstler gestellt.

Hrčak ID: 139597

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https://hrcak.srce.hr/139597

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