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Das Paterikon bei den Kroaten

Josip Hamm

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Das Paterikon bei den Kroaten
Von allem Anfang an - d. h. schon vom vorigen Jahrhundert her - stellte sich für die Slavisten die Frage, ob das Paterikon - wie man nach griechischer Weise die "Bücher der Väter, die im Kap. 15 der Vita Methodii erwähnt werden, zu nennen pflegt - der aktiven oder passiven Art solcher Schriften zuzuzählen sei. Unter der ersten versteht der Verf. erbauliche Schriften der Kirchenväter (ihre Reden, Predigten, Belehrungen), unter der zweiten das, war unter Heiligenviten verstanden wird. Er spricht sich zugunsten der ersten aus und legt Gründe an den Tag, warum sich ihre Erwähnung in der Methodius- Vita nicht auf das Römische Paterikon (paterikъ rymьskyi) Sobolevskijs (laut Sinodalhs. 265), das eine ksl. Übersetzung der "Dialoge" Gregors des Grossen ist, beziehen kann.
Im zweiten Teil, der dem Vorkommen des passiven Typs der Paterika in des älteren und ältesten kroatischen Literatur gewidmet ist, befasst sich der Verf. mit der Frage, warum es im Mittelalter bis in das angehende 16. Jh bei den Kroaten ur 2, höchstens 3 vollständige Paterika solcher Art (die "Žića sv. otaca", hsg. von V. Premuda, aus dem ausgehenden 14. Jh., ferner die "Dialoge" Gregors des Grossen in einer Hs. von 1513, und die Übersetzung der "Fioretti" des hl. Franziskus, aus ders Zeit) gab, und wie es zu verstehen sei, dass alle diese (čakavische) Schriften in der Lateinschrift und nicht in der Glagolica vorliegen. Er sieht den Grund dazu darin, dass sie allem Anschein nach für Frauenklöster geschrieben wurden. In einer kurzen Analyse, gefolgt von einer Zusammenstellung von Parallelstellen in 6 verschiedenen texten (gr. lat. ital. 2 kyrill. u. 1513) gibt er die Gründe an, die ihn zu solcher Schlussfolgerung führten. Er sieht einen der Gründe, warum es keine glagolitischen, dafür aber mehrere kyrillischen Übersetzungen der Gregorius Dialoge gab, darin, dass es unter den Männern - Mönchen, Priestern, Diakonen (selbst wenn es Glagoliten waren) - im katholischen Südwesten eine bessere Vertrautheit mit dem Latein und den italienischen Volgarizzamenti gab als im slavisch-orthodoxen Osten mit dem Griechisch, und dass man dort einfach aus seelsorgerischen Gründen gezwungen war alles Mögliche auch für die Männer - die Popen und Mönche - der serbischen, bulgarischen, rumänischen und russischen Kirche aus griechischen (auch lateinischen) Grundlagen zu übersetzen oder aus vorgefundenen Übersetzungen abzuschreiben.

Hrčak ID: 14177

URI
https://hrcak.srce.hr/14177

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