hrcak mascot   Srce   HID

Ostalo

Marija Šercer

Puni tekst: hrvatski, pdf (17 MB) str. 121-126 preuzimanja: 86* citiraj
APA 6th Edition
Šercer, M. (1978). Ikonografska analiza prikaza legende o sv. Josipu Egipatskom na sječivu mača u Povijesnom muzeju Hrvatske. Peristil, 21 (1), 121-126. Preuzeto s https://hrcak.srce.hr/148579
MLA 8th Edition
Šercer, Marija. "Ikonografska analiza prikaza legende o sv. Josipu Egipatskom na sječivu mača u Povijesnom muzeju Hrvatske." Peristil, vol. 21, br. 1, 1978, str. 121-126. https://hrcak.srce.hr/148579. Citirano 29.03.2020.
Chicago 17th Edition
Šercer, Marija. "Ikonografska analiza prikaza legende o sv. Josipu Egipatskom na sječivu mača u Povijesnom muzeju Hrvatske." Peristil 21, br. 1 (1978): 121-126. https://hrcak.srce.hr/148579
Harvard
Šercer, M. (1978). 'Ikonografska analiza prikaza legende o sv. Josipu Egipatskom na sječivu mača u Povijesnom muzeju Hrvatske', Peristil, 21(1), str. 121-126. Preuzeto s: https://hrcak.srce.hr/148579 (Datum pristupa: 29.03.2020.)
Vancouver
Šercer M. Ikonografska analiza prikaza legende o sv. Josipu Egipatskom na sječivu mača u Povijesnom muzeju Hrvatske. Peristil [Internet]. 1978 [pristupljeno 29.03.2020.];21(1):121-126. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/148579
IEEE
M. Šercer, "Ikonografska analiza prikaza legende o sv. Josipu Egipatskom na sječivu mača u Povijesnom muzeju Hrvatske", Peristil, vol.21, br. 1, str. 121-126, 1978. [Online]. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/148579. [Citirano: 29.03.2020.]

Sažetak
Im Historischen Museum von Kroatien (Povijesni muzej
Hrvatske) befindet sich ei n kurzes Schwert, das zu Ende
des Jahres 1937 mit dem Jelačić-Nachlass ' dem Museum
0bergeben wurde (Abb. 1). Das Schwert war in den vierziger
Jahren des 19Jhs im Besitz des bosnischen Aufklarers tra
Grga Martić, der es 1850 Banus Josip Jelačić zum Geschenk
machte. Der Banus bekam das Schwert am Anfang des
Jahres 1852, dankte dem Geber daf0r in einem Schreiben
und revanschierte sich fur das Geschenk mit einem Sabel.
Das Banus Jelačić geschenkte Schwert hat einem renovierten
Griff und cine nevere Scheide. Der Griff ist namlich
in der Form eines turkischen Messers ausgearbeitet und mit
elblichen Beintafelchen belegt. b' Auf d em metallenen Verindungstuck
des Griffes ist die InschriĐ: MARTIĆA :1846 : B00
zu sehen (Abb. 2) Aus dieser Inschrift schlissen wir, dass
im Jahre 1846 Fra Grga Martić der Eigent0mer des Schwertes
war. Wir vermuten, dass die Renovierung des Schwertes im
selben Jahr durchgef0hrt und die neve Scheide angefertigt
wurde. Die Schwertklinge ist k0rzer, zweischneidig, auf jeder
Seite in je drei Flachen facettiert. Die Klinge setzt sich in
einen Oberschmiedeten D om fort, auf de m j egliche Spur
einer Marke oder eines Stempels verschwunden ist. Die Klinge
ist mit zwolf ovalen Medaillons (auf jeder Seite je sechs)
reich verziert, in denen Begebenheiten aus dem Leben des
agyptischen Joseph dorgestellt sind. Unterhalb der Ovale
sind Felder mit entsprechenden lateinischen Texten. Die Szenen
sind vom breiteren Klingenteil zur Spitze hin gehend und von
der spitze gegen den breiteren Teil nach folgender Reihenfolge
angebracht:
1. Joseph erzahlt den Brudern seinen Traum (Abb. 3),
2. Die Bruder werfen Joseph in cine Zisterne (Abb. 4),
3. Die Br0der verkaufen Joseph an fremde Handler (Abb. 5),
4. Des Pharaos Hotbeamter Votiphar nimmt Joseph in Dienst
(Abb. 6),
5. Potiphars Weib versucht Joseph zu verf0hren (Abb. 7),
6. Joseph wird f alschlich angeklagt und in de n Kerker
geworfen (Abb. 8),
7. Im Kerker legt Joseph dem Mundschenk und dem Backer
des Pharaos ihre Traume aus (Abb. 9),
8. Der Pharao traumt von sieben fetten und sieben mageren
Kuhen (Abb. 10),
9. Joseph deutet dem Pharao seine Traume (Abb. 11),
10. Der Pharao setzt Joseph als Hofverwalter ein (Abb. 12),
11. Josephs Br0der kommen nach Agypten, um Kom zu kaufen
(AbI3. 13),
12. Joseph enth0llt den Br0dern seine Abstammung (Abb. 14).
Anhand einer Analyse der Kosl0me, der Architektur und
des Paysaqe sind wi r zu Datierungsangaben gelangt, die
grosserenteils der zweiten Halfte des 17.Jhs entsprechen.
Daher nehmen wir an, der Graveur habe nach einer Vorlane
gearbeitet, die hochstwahrscheinlich in der zweiten Halfte
des 17. Jhs entstanden war.
Die ornamentalen Details, wie beispielsweise die Barockspiralen
mit Blattabschl0ssen, die Verflechtung von Dopoelachtern,
der sich stufenweise verengende Untersatz und Lambrequinmotiv
waren in der zweiten Hal e des 17.Jhs aufaekommen
und bestanden bis zur zweiten Halfte des 183hs
fort. Die Sorte von Kursivminuskeln, in d enen der Text
geschrieben ist, kennzeichnet ebenfalls die angefuhrte Eooche.
In dieselbe Zeit datieren wir die in sechs oder mehr Flachen
facettierten Klingen. Da anderseits auf der Klinge Rokokoverzierungen
fehlen, ist unserem Trachten nach das Schwertin der ersten Halfte des 18.Jhs entstanden.

Hrčak ID: 148579

URI
https://hrcak.srce.hr/148579

[hrvatski]

Posjeta: 212 *