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MALER LJUDEVIT CETINOVIĆ

Anka Bulat-Simić

Fulltext: croatian, pdf (28 MB) pages 143-149 downloads: 150* cite
APA 6th Edition
Bulat-Simić, A. (1969). Slikar Ljudevit Cetinović. Peristil, 12-13 (1), 143-149. Retrieved from https://hrcak.srce.hr/158046
MLA 8th Edition
Bulat-Simić, Anka. "Slikar Ljudevit Cetinović." Peristil, vol. 12-13, no. 1, 1969, pp. 143-149. https://hrcak.srce.hr/158046. Accessed 26 Sep. 2020.
Chicago 17th Edition
Bulat-Simić, Anka. "Slikar Ljudevit Cetinović." Peristil 12-13, no. 1 (1969): 143-149. https://hrcak.srce.hr/158046
Harvard
Bulat-Simić, A. (1969). 'Slikar Ljudevit Cetinović', Peristil, 12-13(1), pp. 143-149. Available at: https://hrcak.srce.hr/158046 (Accessed 26 September 2020)
Vancouver
Bulat-Simić A. Slikar Ljudevit Cetinović. Peristil [Internet]. 1969 [cited 2020 September 26];12-13(1):143-149. Available from: https://hrcak.srce.hr/158046
IEEE
A. Bulat-Simić, "Slikar Ljudevit Cetinović", Peristil, vol.12-13, no. 1, pp. 143-149, 1969. [Online]. Available: https://hrcak.srce.hr/158046. [Accessed: 26 September 2020]

Abstracts
In diesem Berichte hat die Autorin das Leben und das Werk von Ljudevit Cetinović, des im Jahre 1816 in Rijeka geborenen kroatischen Malers, dargestellt. Wie so viele von den, fur diesen Zeitabschnitt so charakteristischen »wandernden«Melem, hat auch er, Portrats und sakrale Bilder malend, seize Aufenthaltsorte gewechselt. So wie wir von den meisten dieser »wandernden« Malern vollstandigere Angaben vermissen so sind ebenfalls bisher auch diejenigen Uber das Leben von Cetinović ziemlich sparlich. Trotzdem ist es gelungen cine Reihe von wesentlichen Tatbestanden zu erforschen: seine Herkunft, die Familia aus der er stammt und das Ambient in dem er erzogen und geschult
wurde, saine Anwesenheit in Slovenien und Kroatien und endlich
einige von seinen erhaltenen Portrats und sakralan Bildern. Dieses erhaltene Erbe stellt uns Cetinović als cine, seinem Zeitgeist entsprechend geformte Malerpersonlichkeit dar.
Die Familie des Malers stammt aus der Militargrenze. Sein Vater Ignaz hat im Mi l i tar ais Unteroffizier gedient und ist nachher in den Finanzdienst Ubergegangen. In den Dokumenten aus dem Jahre 1831 wird er ais Schreiber im Hauptzollamt in Ljubljana erwahnt. Ljudevit Cetinović, welcher schon seit seiner fruhesten Jugend Willen und Malertalent aufwies, ist als Gehilfe eines italienischen Malers nach Wien gekommen. Mit Hilfe und Unterstutzung des Ljubljaner Gouverneurs Baron Schmidburg wird er in die Wiener Akademie (K. K. Accademie der bildenden Kunste) aufgenommen. In den SchUlermatrikeln ist er unter der Nummer 476 eingetragen. Das entsprechende Protokoll fUhrt an:
»Czetinovich Ludwig, alt 19, Geburtsort Fiume, Eintritt 1835. Classification: 1835 Sommerkurs 1, 1836 Winterkurs 1, Sommerkurs
2.« ln demselben Protokoli befindet sich auch die wichtige Anmerkung: »Hat cine ausserordentliche IJnterstUtzung von S. Mayestat K. Franz de dato July 25. 1835 auf 3 Jahr per 200 Guld.« Cetinović erfaht man erst im Jahre 1839 ais er ein Portret in Triest ausstellte. Weiterhin wird in demselben Jahre ebenso wie im Jahre 1840 seine Anwesenheit in Slovenien durch die Portrats des Franz Xaver Eger, der Rosalie Eger, der Marie Grafin Paumgartner sowie durch das Altarbild im šmarje»Die
Steinigung des Hl. Stephanc bewiesen. Aus diesem Zeitabschnitt
werden ihm auch zwei unsignierte und undatierte Portrats (diejenigen
des Anton Laschan und des Leopold Ledenig) zugeschrieben deren Authentitat die Autorin jedoch bezweifelt.
Im Herbst des Jahres 1842 (»Croatia«, 11 Oktobar 1842. No 81.) wurde angefUhrt: »Ludwig Czetinovich akademischer Portrait- und Historienmaler, ist von einer Kunstreise aus Italien in Agram angekommen und gedenkt hier einige Zeit zu verweilen...«. Aus dieser Zeit sind, zum nvindesten bis jetzt, nur zwei Portrats bekannt — dasjenige der »Gabriella Keglević de Buzin-Pallfy« aus dem Jahre 1843 und die Miniatur auf Elfenbein »Katarina Čakoje-Ratkovića aus dem Jahre 1844.
Die frUheren Portrats aus Ljubljana sind, nebst sehr gut getroffenen
Individualistischen Personlichkeitseigentumlichkeiten der Dargestellten, auch im Geiste und mit allen Requisiten und Eigenschaften der Biedermeierzeit gemalt. Nach seiner RUckkehr aus Italien ist das Portret der Gabrielle Keglević, trotz vielen erhaltenen Charakteristiken, doch malerisch neu. Es weist keine Schematisiervng, keine Ublichen Hilfszusatze und keinen uberflussigen Dekor auf. Die poetische Athmosphare und der Einklang des fast pastellfarbenen Kolorits sichern diesem Portret einen ausnahmsweisen Platz in der kroatischen Malerei des 19. Jahrhunderts zu und es ist zugleich auch cine Entdeckung noch unerforschter Werte.
Mit dem Aquarell auf Elfenbein hat Cetinović in winzigen Dimensionen die Konzeption des vorhergehenden Portrats zu wiederholen versucht. Die Miniatur der Katarina Čakoja-Ratković aus dem Jahre 1844 ist das letzte bis jetzt bekannte schopferische Dokument welches die Anwesenheit Cetinović's in unseren Gegenden bezeugt.

Hrčak ID: 158046

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https://hrcak.srce.hr/158046

[croatian]

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