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Izvorni znanstveni članak

DER RUF DER IDENTITÄT ALS WISSENSCHAFTLICHE STREITFRAGE

Rade Kalanj ; Filozofski fakultet Sveučilišta u Zagrebu

Puni tekst: hrvatski, pdf (8 MB) str. 47-68 preuzimanja: 531* citiraj
APA 6th Edition
Kalanj, R. (2003). Zov identiteta kao prijeporno znanstveno pitanje. Socijalna ekologija, 12 (1-2), 47-68. Preuzeto s https://hrcak.srce.hr/50965
MLA 8th Edition
Kalanj, Rade. "Zov identiteta kao prijeporno znanstveno pitanje." Socijalna ekologija, vol. 12, br. 1-2, 2003, str. 47-68. https://hrcak.srce.hr/50965. Citirano 09.07.2020.
Chicago 17th Edition
Kalanj, Rade. "Zov identiteta kao prijeporno znanstveno pitanje." Socijalna ekologija 12, br. 1-2 (2003): 47-68. https://hrcak.srce.hr/50965
Harvard
Kalanj, R. (2003). 'Zov identiteta kao prijeporno znanstveno pitanje', Socijalna ekologija, 12(1-2), str. 47-68. Preuzeto s: https://hrcak.srce.hr/50965 (Datum pristupa: 09.07.2020.)
Vancouver
Kalanj R. Zov identiteta kao prijeporno znanstveno pitanje. Socijalna ekologija [Internet]. 2003 [pristupljeno 09.07.2020.];12(1-2):47-68. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/50965
IEEE
R. Kalanj, "Zov identiteta kao prijeporno znanstveno pitanje", Socijalna ekologija, vol.12, br. 1-2, str. 47-68, 2003. [Online]. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/50965. [Citirano: 09.07.2020.]

Sažetak
In diesem Text wird Identität als eine der Fragen problematisiert, die im Kontext der postmodernen Kultur und der allgemeinen Globalisierungsentwicklung aktualisiert werden. Diese Frage ist zwar eine "alte" Frage des gesunden Verstandes sowie eine philosophische, kulturanthropologische und theoretisch-politische Frage, aber heute ist sie hauptsächlich mit der Auffassung der Kultur und der Analyse des individuellen oder kollektiven Selbst im Zeitalter instrumentaler Homogenisierung verbunden. Deshalb wird hier der Versuch unternommen, die grundlegenden theoretischen Richtungen des Identitätsbegriffs festzustellen und darzulegen, wobei vor allem auf dem Unterschied zwischen den eingewurzelten essentialistischen und antiessentialistischen Konzeptionen bestanden wird. Indem auf die Einseitigkeit dieser Konzeptionen hingewiesen wird, setzt sich der Autor für eine relationalistische Auffassung der Identität ein, die nicht von den sogenannten wesentlichen - sei es biologistischen, sei es kulturologischen B festen Definitionen ausgeht, sondern auf den soziokulturellen Gegebenheiten, Umständen und instrumentalen Gründen besteht, die in der Tat diese oder jene Art der Identifizierung bestimmen. Demnach ist Identität kein abstraktes und metaphysisches Wesen, sondern ein Ergebnis sozialer Konstruktion von Akteuren, Gruppen und Institutionen, eine Konstruktion, die von der gegebenen sozialen Situation abhängt sowie von den Machtverhältnissen und Strategien, die von den individuellen und kollektiven Akteuren eingesetzt werden, um ihr individuelles oder kollektives Selbst zu beweisen. Im Einklang mit den meisten relevanten analytischen Sichtweisen beruht auch diese Arbeit auf der These von Pluralismus und der gesellschaftlich veränderlichen Bedingtheit der Konstruktion der Identität. Zugleich wird auch auf die Gründe der Lantez ihrer Logik hingewiesen, die eigentlich die größte Herausforderung für wissenschaftliches Denken darstellt.

Ključne riječi
Antiessentialismus; Essentialismus; Gruppe; Identifizierung; Identität; Kommunitarismus; Konstruktion der Identität; Kultur; Kulturidentität; Unterschied; Relationismus; Selbst

Hrčak ID: 50965

URI
https://hrcak.srce.hr/50965

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