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FRIEDRICH NIETZSCHE UND KROATISCHE MODERNE

Mirjana Stančić


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str. 101-117

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Sažetak

Die Rezeption Friedrich Nietzsches kennzeichnet wesentlich die Literatur der kroatischen Moderne, v. a. dank der intensiven Lektüre von Nietzsches philosophisch-dichterischen Texte bei den Jungen sowie dank ihrer Disposition für die Einschließung seines Atraditionalismus in die eigene ästhetische Produktion. Nietzsches Kritik des Historizismus,
seine Konzeption der Kunstautonomie sowie seine These über den ästhetischen Amoralismus, nicht zuletzt sein unkonventioneller Sprachstil entsprechen den Bestrebungen der Jungen nach der Sezession.
Neben dem Dilettantismus und der Oberflächlichkeit in der Rezeption
Nietzsches können auch gründliche und kompetente Informationen
über Nietzsche, v. a. bei Marjanović, A. G. Matoš, später auch bei M. Krleža und A. B. Šimić gefunden werden. Auch bei den Autoren, bei denen keine Beweise für eine Nietzsche-Lektüre vorhanden sind (J. P. Kamov, U. Donadini), könen ästhetische Urteile oder fiktionale Wirklichkeit, die der Ideenwelt Nietzsches nahesteht, festgestellt werden.
Zeitweiliger Briefwechsel mit dem Nietzsche-Archiv in Weimar bestätigt den ernsthaften Bezug der Modernisten zum Nietsche-Kult. Das beste Anzeichen für die Qualität und den Umfang dieses Rezeptionsphänomens
sind die Übersetzungen der Texte von Nietzsche, ihre Auswahl und die Kontroversen, die sie begleitet haben. Nach beiden Kriterien befindet sich die Rezeption Nietzsches in der kroatischen Moderne auf dem Niveau, welches sie auch in anderen europäischen Literaturen dieser Zeit erreicht hat.

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Hrčak ID:

213194

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https://hrcak.srce.hr/213194

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