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Jasna Melvinger


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str. 177-195

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Die bedeutendsten Dichter der kroatischen Moderne polarisieren sich — sowohl in bezug auf die Wahl der Reimart als auch in bezug auf ihre innovativen Werte und ihre Klangschönheit. V. Vidric, M. №- kolic und D. Domjanic, die sich an klassischen Normen halten, verwenden
am häufigsten den weiblichen Reim. Auch M. Begovic kann in der Reimwahl mit diesen Dichtern verglichen werden, doch als erster Dichter der Moderne wendete er sich der Tradition der manieristischen kroatischen Versifikation zu. Diese Tendenz befolgt auch A. G. Matos, der die Mannigfaltigkeit in der Wahl der Reimart affirmiert und sich für die manieristische Klangfülle einsetzt. Diesen Bestrebungen schließt sich, besonders in seinen späteren Werken, auch V. Nazor an, der auch Studien über prosodische Reimbeziehungen geschrieben hat.
In der Mannigfaltigkeit der Reimwahl spiegeln sich die Bezeihun- gen zur alten kroatischen Poesie wider, aber auch zur literarischen Periode (v.a. Kranjcevic), die der Moderne vorausgegenagen ist. Anderseits
kommt die Verschiedenheit der Reimsormen in der Moderne auch bei den Autoren, die sie als wertvolles Erbe, als lebendige Tradition
angenommen haben. In diesem Sinne ist der Reim der Moderne (v.a. Matos’ Reim) auch im Werk M. Krlezas erkennbar.

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Hrčak ID:

213198

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https://hrcak.srce.hr/213198

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