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Izvorni znanstveni članak

Der Preis eines Aufstiegs. Die Intellektuellendämmerung in den Massengesellschaften des 20. Jahrhunderts

Tomislav MARKUS


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str. 527-558

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Sažetak

Der Autor beschreibt in kurzen Zügen den Siegeszug der
Massengesellschaften bzw. der Ochlokratie in Europa,
Nordamerika und dem überwiegenden Teil der übrigen Welt
bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowie das
Verhältnis, das die Intellektuellen diesem Phänomen
gegenüber zeigen. Herausragendere Intellektuelle zeigten
zunächst beträchtliche Zurückhaltung gegenüber der sich
abzeichnenden Entstehung einer ochlokratischen Gesellschaft,
insbesondere im Laufe des 19. Jahrhunderts in
Deutschland. Doch die Mehrzahl der in Nordamerika und
den meisten europäischen Ländern lebenden Intellektuellen
hatte sich bis 1914 mit diesen Tendenzen abgefunden und
sie akzeptiert. Außerdem hatten sie zumeist schon früher die
Idee der technischen Expansion sowie der ständigen
Ausdehnugn der technischen und wirtschaftlichen Macht in
ihre Denkweisen übernommen. Von seltenen Ausnahmen
abgesehen, verwarf man nun frühere Werte wie Autonomie,
Kritizismus, Holismus, Moralität. Stattdessen schloss man sich
dem modernen Kollektivismus an: Angesagt waren der
Dienst an Staat und Nation oder die Befürwortung anderer
partikulärer Werte wie Rasse, Geschlecht, Klassenzugehörigkeit,
Parteizugehörigkeit, Revolutionsgeschehen, Menschheit
usw. Die sog. Gesellschaftswissenschaften stellen sich mit
ihrer theoretischen Apologie in den Dienst der Massengesellschaft,
die sog. Naturwissenschaften wiederum mit
ihrer maßgeblichen Beteiligung an der technischen
Expansion. Der Verfasser dieses Aufsatzes befürwortet die
Erneuerung der individuellen Autonomie, die kritische Einstellung
zur Massengesellschaft und die Gestaltung einer
neuen demokratischen Gesellschaft.

Ključne riječi

Hrčak ID:

20033

URI

https://hrcak.srce.hr/20033

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