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Srećko Lipovčan


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str. 119-145

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Sažetak

Dem Prosawerk Ujevic’ wurde bisher weniger Aufmerksamkeit geschenkt als seiner Dichtung.
Dies gilt vor allem für die von 1909. bis 1919. geschriebenen Texte, als der junge Ujevic auch politisch aktiv war. Ausgehend von einem erweiterten Begriff der Literatur, der sich in der Opposition zum Paradigma W. Kaysers in der deutschen Germanistik der 70er Jahre entwickelt hat (vor allem in den Untersuchungen von Horst Belke /Literarische Gebrauchsformen, Düsseldorf, 1973. u. a./), wird hier das Prosawerk des jungen Ujevic systematisiert und untersucht. Das Belkesche Modell von literarischen Gebrauchsformen wurde hier der Natur der Texte von Ujevic angepaßt bzw. zum Teil neudefiniert. So konnte
eine Typologie von Ujevic’ Prosatexten erarbeitet werden, wie es sie bisher nicht gab. Die angewandte Methode der Systematisierung ermöglichte einen eingehenden Einblick in das Frühwerk Ujevic’ und die Schlußfolgerung, Ujevic war nicht nur ein (wenig oder mehr) erfolgreicher Literaturkritiker (worauf man bisher sein Prosawerk reduziert hatte), sondern ein Meister der Polemik, des Feuilletons, der Abhandlung und des Traktats, des Kommentars. Die literarische/stilistische Qualität der insgesamt 148 im genannten Zeitraum geschriebenen Texte läßt den jungen Ujevic in die Reihe der besten kroatischen Publizisten im XX. Jahrhundert einordnen, wo ihren Platz schon längst Autoren wie Antun
Gustav Matos, Frano Supilo oder Miroslav Krleza haben.

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