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Die Luhmannsche Auffassung von der Funktion der Religion

Ivan MARKEŠIĆ


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str. 375-397

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Sažetak

Bezug nehmend auf Luhmanns Auffassung und Bestimmung
der Funktion der Religion wird hier der Luhmannsche
methodologische Zugriff auf den Religionsbegriff selbst
betont. Dieser Religionsbegriff Luhmanns, der aus zwei
Komponenten besteht, wird von der Frage bestimmt: Für
welches gesellschaftliche Problem ist Religion zuständig? Die
erste Komponente dieses Religionsbegriffs besteht im
Bezugsproblem der Religion, das von Luhmann als das
Problem der Transformation unbestimmbarer in bestimmbare
Komplexität verstanden wird. Die zweite Komponente dieses
Begriffs ist die Art und Weise, wie die Religion im Prozeß der
Chiffrierung ihre Aufgabe wahrnimmt, indem sie, im Sinne
Luhmanns, Unbestimmtes und letztlich Unbestimmbares
chiffriert. Luhmann erklärt, es gebe funktionale Äquivalente
für die Religion. Diese Äquivalente bearbeiten dasselbe
Bezugsproblem wie die Religion selbst, lösen dieses aber auf
andere Weise. Das Bezugsproblem der Religion kann aber
nach der Luhmannschen Auffassung erst dann vollständig
werden, wenn man sieht, welche möglichen funktionalen
Äquivalente an die Stelle der Religion treten könnten. Wenn
also die Äquivalente für die Religion schon vorhanden sind,
ist dann ganz selbstverständlich die Frage zu stellen, ob
Religion denn überhaupt eine Zukunft hat. Man kann auf
diese Frage nur dann eine angemessene Antwort geben,
wenn, so Luhmann, zuvor geklärt worden ist, was an die
Stelle der Religion treten kann.

Ključne riječi

Hrčak ID:

20474

URI

https://hrcak.srce.hr/20474

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