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INTERKULTURELLE UND TRANSKULTURELLE KOMMUNIKATION IN THOMAS MANNS WERK "DIE VERTAUSCHTEN KÖPFE"

Petra Žagar-Šoštarić ; Abteilung für Germanistik, Philosophische Fakultät, Universität Rijeka, Rijeka, Kroatien


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str. 116-121

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Inter – und transkulturelle Kommunikation ist durch die Übersetzungstätigkeit ein selbstverständlicher Teil der literarischen Kommunikation geworden. Die Literatur kann u.a. als Katalysator und Produkt bestimmter kultureller Widerspiegelungsprozesse verstanden werden, was im inter – und transkulturellen Kontext besonders gut zum Vorschein kommt, denn im Fremden spiegelt sich unumgänglich das Eigene wider.
Im Bereich der alltäglichen inter – und transkulturellen Kommunikation kommt es ständig zu Missverständnissen, vor allem wenn Angehörige verschiedener sozialer Gruppen und Kulturen die Normen und Bräuche der Anderen widersprüchlich und gegensätzlich interpretieren und infolgedessen unterschiedlich reagieren und handeln.
Auch Mythen und Rituale als Produkte bestimmter Kulturen können missverstanden werden. In literarischen Werken sind sie Kommunikationsakte, die sich auf Kommunikationsprozesse des Werkes „harmonisch“ oder „disharmonisch“ auswirken können. Die Kommunikationsprozesse, die durch mythische Symbole und Rituale zustande kommen, werden am Beispiel der sogenannten indischen Legende Die vertauschten Köpfe von Thomas Mann analytisch dargestellt. Exotische Motive der indischen Kastenkultur bestimmen nicht nur die Handlung und den Inhalt des Werkes, sondern dienen als Mittel, einige Aspekte der eigenen zeitgenössischen deutschen Kultur im Lichte des Fremden darzustellen.

Ključne riječi

Thomas Mann, transkulturelle Kommunikation, Übersetzung

Hrčak ID:

25455

URI

https://hrcak.srce.hr/25455

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